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Chanel: Zeitlose Eleganz & klassische Schönheit!

Jedem sollte der Name Coco Chanel ein Begriff sein! Die Modeikone hat den Frauen eine revolutionäre Mode kreiert und sie aus engen Schnitten zu weiten Röcken geführt. Aus anfänglicher Skepsis wurde schnell tobender Beifall und bedingungslose Begeisterung. Hier findest du ihre Geschichte und den Werdegang des Luxuslabels von heute!

Die Story: Damenmode aus Paris

Chanel wurde von der Modedesignerin und Unternehmerin Gabrielle Chanel, auch genannt „Coco“ ins Leben gerufen. Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Französin gilt noch heute  als „herausragende Persönlichkeit der Modegeschichte“. Sie kam am 19. August 1883 in Saumur, Pays de la Loire, als zweite uneheliche Tochter zur Welt.

1913 eröffnete sie die erste Chanel-Boutique in Deauville, Frankreich. Zunächst waren alle skeptisch gegenüber der fließenden und weiten Damenmode, die sie produzierte, fanden jedoch nach und nach immer mehr Gefallen an ihren Kreationen. Hauptsächlich kreierte sie Haute Couture und Prêt-à-porter, ließ sich jedoch von allem und jedem zu ihren Werken inspirieren. Ab den 1910er Jahren war Chanel Wegbereiter einer für die damalige Zeit untypisch funktionell-lässigen Stils an Damenmode des oberen Preissegments und kleidete moderne, stilvolle Frauen ein. Damals gehörten weite Blusen, luftige Oberteile, wadenlange Röcke und weit geschnittene Hosen zu ihrem Sortiment und verhalf den Frauen weg von luftraubenden und engen Korsettes, Miederkleidern und steifen Röcken. Besonderen wichtig war ihr jedoch, dass sich ihre Mode für den Alltag als praktisch erwies und die Bewegungsfreiheit nicht einschränkte. Ebenso großen Wert legte sich auf das schlichte und elegante Design, dass angenehm zu tragen war.

„Das kleine Schwarze“ – gemacht von Coco Chanel

Stilikonen des französischen Labels sind das „kleine Schwarze“, wattierte Lederhandtaschen mit Steppnähten und Metallgliederketten, Chanel Kostüme mit bordiertem, kragenlosem Tweed-Jäckchen und ausgestelltem Rock. Gekonnt kombiniert wirken alle Teile super edel und verleihen jedem Look einen Hauch Frankreich. Viele Teile ziert das Firmenlogo, die zwei ineinander verschlungenen „CCs“. Ebenso prägnant sind die klassischen Kombinationen aus schwarz und weiß, für die das Unternehmen bekannt ist. Gerade ausgefallene Muster, oder Karo-Variationen stehen stark für Chanel.

Chanel No.5 – das meist verkaufteste Parfum der Welt

1922 erschien der Parfumklassiker „Chanel No.5“, der mittlerweile als der meist verkaufte Duft der Welt gilt. Im Jahre 1955 wagte sich das Unternehmen dann erstmals an einen Herren Duft heran und nannte ihn „Chanel pour Monsieur“. 1955 folgte dann der nächste Erfolg und der Handtaschen Klassiker „Chanel 2.55“ wurde präsentiert, der seitdem aus den Kleiderschränken der stilsicheren Frau von heute nicht mehr wegzudenken ist.

Chanel: Jetzt mit Karl Lagerfeld

1982 übernahm Karl Lagerfeld die Damenkollektion des Luxuslabels. Ihm wird noch heute nachgesagt, dass er derjenige war, der das Unternehmen zu einem internationalen Milliarden-Konzern verwandelte. Ein Jahr später, am 5. Februar 1983 fand dann die erste Modenschau in Paris unter seiner Leitung statt.

Im gleichen Jahr kürte der deutsche Designer Inès de la Fressange zu seiner Muse, seitdem arbeitete die schöne Französin auch als Model für Chanel. Sie wurde allerdings 1990 von dem aus Deutschland stammende Model Claudia Schiffer ersetzt. Ab den 2000er Jahren wurden immer mehr prominente Gesichter in der Werbung für das Label eingesetzt. So modelten internationale Schönheiten, wie Blake Lively, Keira Knightley, Nicole Kidman etc. und es wurde immer mehr zum Privileg für das Luxusunternehmen tätig zu sein.

Die heutigen Topmodels Cara Delevingne und Kendall Jenner spielten ebenfalls eine große Rolle in der Inspiration des Designers und besonders Cara inspirierte ihn sehr. 2012  wurde sie von Chanel zum „Gesicht des Jahres“ gekürt. Seitdem Modelt sie für zahlreiche große Firmen, wie Victoria´s Secret, Balmain, Dior, etc. und war sogar als Schauspielerin tätig und spielte beispielsweise im Film „Margos Spuren“ eine der Hauptrollen. Alles in allem war die Arbeit bei Chanel für sie ein Meilenstein und öffnete ihr viele Türen.

Auch Model und Schauspielerin Penelope Cruz lief auf einer Chanel Show mit und kommentierte ihren Instagram Post mit den Worten „What an honor it has been to walk the last show designed by Karl Lagerfeld“

Seit seinem Tod am 19. Februar 2019 leitet seine langjährige Mitarbeiterin Virginie Viard das Lable. Die französische Kostüm- und Modedesignerin arbeitete in etwa 30 Jahre an der Seite des verstorbenen deutschen Designers, in dem privat geführten Unternehmen. Chanel produziert heutzutage neben der chicen pariser Mode, hochpreisige Uhren, Schmuck, Brillen, Accessoires, Parfum und Kosmetik. Im Jahr 2017  wurde der Gesamtumsatz des Luxusgiganten auf ca. 9,62 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Firmensitz befindet sich in Neuilly-sur-Seine und das Unternehmen bleibt auch heute noch seinen Ursprüngen treu und steht weltweit für absolute Klasse und zeitlose Eleganz.

Zitate von Coco Chanel

Nicht um sonst sagte Coco Chanel damals:

„Mode verschwindet, nur Stil bleibt erhalten.“

Wenn du noch mehr Zitate der Modeikonen lesen möchtest, dann ist der Artikel „45 Mode Zitate von Karl Lagerfeld, Coco Chanel & Co.“ genau das Richtige für dich!

Handtaschen

Schon längst steht Chanel nicht mehr nur noch für die Handtaschen Klassiker, wie die „Chanel 2.55“, sondern produziert auch andere Modelle aus hochwertigem Leder, oder edlem Tweed. Auch Jeans und andere sportlich Stoffe finden hier eine einzigartige Verwendung. Die Modelle sind sowohl mit silberner, als auch mit goldener Hardwear erhältlich und schmücken in jeglicher Hinsicht die Frau von heute. Egal, ob zum alltagstauglichen Jeanslook, oder zur Abendveranstaltung, Taschen von Chanel stehen eindeutig für Eleganz und hingebungsvolle Achtung.

Gürtel & Schuhe

Auch Gürtel und Schuhe finden sich im Sortiment des Luxuslabels wieder! Die auffälligen Schnallen machen sich sowohl auf Hüft-,  als auch auf Taillenhöhe getragen super gut und peppen jedes Outfit auf. Auch super süß sind Modelle mit Perlen und kleinen Steinen, die dem ganzen noch einen feminineren Touch verleihen, dennoch klassisch und stilvoll bleiben!

Ebenso ist es auch bei den Schuhmodellen! Die absoluten Lieblinge jedoch sind und bleiben die Espadrilles von Chanel. Der leichte Sommerschuh sieht super lässig aus und verleiht jedem Outfit einen gewissen Touch. Aber auch die Sandalenmodelle zaubern einen wunderschönen, schmalen Fuß.

Parfum und Kosmetik

Gerade in den letzten Jahren entwickelte sich die Kosmetiklinie des Labels, mit ihren qualitativ hochwertigen Schmink- und Pflegeprodukten zum absoluten Highlight in der Branche. Neben Klassikern, wie den „Chanel Rouge Coco Lippenstiften“ in intensiven Farben dürfen natürlich auch die zahlreichen Düfte nicht fehlen, die das Label über die Jahre auf den Markt gebracht hat. Aus einer großen Bandbreite an Produkten, ist für jeden etwas dabei!

Natürlich produziert Chanel auch Pflegeprodukte und Düfte für den Herrn und legt auch hier großen Wert auf Qualität und klassisches Design. Seit 1955 werden Herren Parfums hergestellt, das erste hieß „Chanel pour Monsieur“.

Kampagnen

In der 2018 veröffentlichten Kampagne zum Parfum „Intense“ steht die Schauspielerin Keira Knightley im Mittelpunkt. Sie ist Gast einer Party und wacht am nächsten Morgen auf, versucht sich an den wunderschönen Abend zuvor und an die Orte ihrer Kleidungsstücke zu erinnern. Mit einer einzigartigen Eleganz verlässt sie schwungvoll das Apartment und ihren Begleiter der letzten Nacht. Sie symbolisiert eine ausdrucksstarke und selbstbewusste junge Frau, die Freude am Leben hat und sich in ihrer Haut wohlfühlt, sobald sie „Intense“ auflegt.

Auch der internationale Schauspieler Brad Pitt trat für das Luxusunternehmen vor die Kamera und wirbt für den Parfum Klassiker „Chanel No.5“. Es sei keine Reise, es sei eine Fügung beschreibt er den Duft. Allein seine Präsenz strahlt Erfurcht aus und man bekommt ein Gefühl davon vermittelt, wie die Wirkung ist, wenn man „Chanel No.5“ aufträgt, intensiv und leidenschaftlich!

Hauls / Vlogs

Video: 22 Chanel Taschen!

Die Bloggerin „Chouquette“ alias Claire Chanelle zeigt euch in diesem YouTube Video ihre Taschensammlung von Chanel, die mittlerweile 22 Modelle umfasst! Wenn auch du überlegst auf eine Tasche von der Luxusmarke zu sparen, aber noch nicht genau weißt, welches es werden soll, die Britin hat so einige Modelle im Angebot. Schau doch einfach mal bei der Chanel-Liebhaberin vorbei, so viel sei verraten, das ist nicht das einzige Video, dass sich mit Luxusobjekten, insbesondere Taschen auseinandersetzt, es lohnt sich!

Video: Chanel Haul & Review

Auch Blogger-Kollegin Lydia Elise Millen, besitzt ein Exemplar der klassischen „Double Flap“ und informiert in ihrem YouTube Video über ihren Kauf und gibt generelle Informationen zur Tasche. Klick hier und erfahre mehr!

Video: Come Shopping With Me!

Die Amerikanerin Shea Whitney nimmt euch direkt auf die Shoppingtour durch die Luxusgeschäfte in Las Vegas mit und lässt euch an ihrem Einkauft teilhaben! Auch sie hat nicht nur ein Video, zu ihren Luxusartikeln, falls du also Interesse hast, schau einfach mal bei ihr vorbei!

Modenschauen

Schau dir hier die letzten Shows der Saisons an. Von „Haute Couture“, über „Cruise“, bis hin zu „Ready-to-Wear“ ist alles dabei! Klick jetzt hier und lass dich von den wunderschönen Kollektionen inspirieren!

Chanel Haute Couture Show FW 2019 / 2020

Chanel Cruise Show 2019 / 2020

Chanel Ready-to-Wear Show SS 2019

BFW 2019: Termine und Highlights + CM #1 Show / Casting @ BFW Final!

Berlin Fashion Week: Casting + Show – Neben New York, Mailand, London und Paris steht ab dem 01.07. die deutsche Hauptstadt wieder Kopf. Natürlich sind wir auch dieses Jahr wieder bei dem Mode Event des Jahres für euch hautnah dabei. Welche Trends werden dieses Jahr gesetzt, womit überraschen uns die Designer? Außerdem haben wir alle Casting Termine, Shows und Highlights für euch einmal zusammen gestellt. Und: The #1 CM Show – zum großen Finale am Samstag im Haubentaucher Berlin – exklusiv.

FWF – Fashion Week Finals #BFW Highlight – Sa, 6. Juli

FWF / Offenes Casting + Anmeldung

Schick deine Fotos (einfach, mit dem Smartphone im Tageslicht) und Kontaktdaten für die Anmeldung zum offenen Casting (weniger Wartezeit als ohne Anmeldung).

  • Casting Samstag, 29.06. ab 16 Uhr @ Haubentaucher
    Adresse: Revaler Str. 99, 10245 Berlin
  • Kurze Vorstellung, Catwalk
  • Minimal outfit, no make up, no styling
  • Frauen / Mädchen: Ab 15 Jahren mit 173 – 181 cm
  • Männer / Jungs: Ab 15 Jahren mit 184 – 191 cm

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Highlights der Fashion Week von Mo-Fr

Das größte Mode Event Deutschlands bietet viele, unvergessliche Momente. Darunter zählen die zahlreichen Runways, die der Kern der Fashion Week sind. Jedes Jahr definieren die Star Designer der Modeszene neu, was Modelegenden wie Karl Lagerfeld haben es vorgemacht. Wir haben unsere persönlichen Favoriten einmal für euch aufgelistet:

Montag mit GMK – Guido Maria Kretschmer

  • Guido Maria Kretschmer Runway
  • Danny Reinke Runway
  • KXXK Runway

Dienstag mit Berliner Original – Irene Luft

  • Lou De Bètoly Runway
  • Irene Luft Runway
  • #Damur Runway

Mittwoch mit Lena Hoschek

Donnerstag: TBA

  • Wir scouten noch den besten Termin!

Freitag mit Tradition: Stylenight

  • Stylenight

Samstag mit Highlight: FWF by CM

  • FWF – Fashion Week Finals by CM Berlin x Haubentaucher x BSP Berlin

FWF – Fashion Week Finals (Samstag) Show + Designer

Das große Show Casting mit einzigartiger Location folgt am Wochenende. Wir suchen aufregende und einzigartige Gesichter für unsere Agentur. Natürlich folgt eine entsprechende, exklusive Aftershow Party á la CM!

Main Designer: Lin Art + Nil & Mon

Getragen von Ikonen wie Cara Delevingne und Heidi Klum – mit der Bestätigung von Lin Art Project + Nil & Mon steht die Show des Sommers 2019 in Berlin. Exklusive Stücke der neuen Kollektion, international inspiriert von asiatischen und amerikanischen Einflüssen. Mit Ihren Designs erobern sie die Herzen der Celebrities. Wir freuen uns auf das Come Together im Rahmen der Berlin Fashion Week.

Berlin Newcomer: B.A.R.E

Mode aus Berlin – Anderes, tragbar, Berlin. B.A.R.E zeigt nicht nur kreativen Output, das Fashion Project mixt casual Outfits, Streetware und Couture zum unverwechselbaren Look der Berliner Straße. Sei gespannt auf die neue Kollektion – Samstag, 06. Juli Berlin ab 20 Uhr @Haubentaucher.

FWF Presse Akkreditierung

Aufgrund der limitierten Anzahl der Plätze werden die Akkreditierung erst nach Prüfung und Auswahl bestätigt. In der Regel innerhalb von 24 Stunden! Wir freuen uns auf euch.

  • Einzelhändler und Großhändler
  • Pressevertreter und Show Fotografen
  • Influencer (ab 200k)

Casting Anmeldung

Schick deine Fotos (einfach, mit dem Smartphone im Tageslicht) und Kontaktdaten für die Anmeldung zum offenen Casting (weniger Wartezeit als ohne Anmeldung).

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Last time in Berlin #BFW @ House of Weekend

Parallel: Casting Köln / Düsseldorf / Frankfurt am 29.06.

Location Show & Casting

Linn für Dolce & Gabbana #1 Modenschau in Mailand

Nachdem Linn in diesem Jahr schon einiges erlebt hat, vom Model Coaching bis hin zu ihrem ersten großen Musikvideo mit einem der angesagtesten deutschen Künstler Miami Yacine, zum Musikvideo Designer, hatte sie jetzt ihre erste Show in Mailand für Dolce & Gabbana. Nachdem sie schon einmal in Amerika war, dann wieder kurz in Deutschland, ist sie dieses Mal zum Modeln in Mailand. Mit unserer Partner Agency Women hat sie jetzt einen der tollsten Job ergattert auf der Fashion Week Milan. In Dolce & Gabbana auf dem Laufsteg, in einer der großen Modemetropolen. Italien steht für höchste Designer Kunst und Mailand insbesondere. 100% High Fashion – Herzlichen Glückwunsch aus Berlin!

Linn für Docle & Gabbana

 

Backstage bi Dolce & Gabbana Alta Moda and Alta Sartoria

Dolce & Gabbana ist eines der größten High Fashion Unternehmen. Gegründet wurde Dolce & Gabbana von Domenico Dolce, geboren 1958 und Stefano Gabbana, geboren 1962 in Mailand. Die erste internationale Anerkennung bekam Dolce & Gabbana insbesondere durch Madonna, die die High Fashion Marke über viele Jahre begleitete. Mehr als 1500 Kostüme entwarfen die beiden Fashion Designer.

In den 90er Jahren baute das Duo seine Position weiter aus, unter anderem mit Parfum, das als bester Damenduft des Jahres ausgezeichnet worden ist. Dolce & Gabbana hat sich seitdem immer weiterentwickelt und mit vielen Künstlern zusammengearbeitet, z.b. Beyonce und Kylie Minogue. Zu Dolce & Gabbana gehört mittlerweile nicht mehr nur die Hauptlinie, sondern auch die Alta Moda, so wie Dolce & Gabbana Junior.

Dolce & Gabbana bietet seinen Kunden nicht nur erstklassige Stoffe und Designs von höchster Güte, sondern auch Lifestyle und Luxus. Mit diesem Mix überzeugt die Marke seit ihrem Beginn und entwickelt sich immer weiter. Die Modenschauen gehören zu den begehrtesten in der Welt, deshalb noch einmal großen Applaus für unsere Linn und ihre erste Dolce & Gabbana Modenschau!

Editorial mit Model Indre für Lucy’s Magazine

Unser wunderschönes und talentiertes Profi Model Indre wurde mit einem Editorial veröffentlicht, dass von Oliver Rudolph Fotografiert wurde! Das Fashion Editorial ist sehr farbenfroh und ausdrucksstark und wurde unter dem Namen ‚A TOUCH‘ im Online Teil des Magazines Lucy’s herausgebracht. Wir sind begeistert und freuen uns auf weitere Strecken!

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Haute Couture & Pret-a-Porter – Laufstile einer Modenschau

Bei einer Modenschau werden auf dem Laufsteg, der auch Catwalk genannt wird, die neuen Kollektionen eines Designer von Models vorgeführt. Dabei wird zwischen Haute Couture Mode und Pret-a-Porter Mode unterschieden. Haute Couture stammt aus Frankreich und bedeutet wörtlich übersetzt gehobene Schneidekunst. Im Mode-Jargon werden extravagante, individuelle und hochwertige Mode-Kreationen eines Designers Haute Couture genannt. Die Haute Couture Modestücke eines Designers sind die Glanzstücke eines Designers, sie sind nicht alltagstauglich, Haute Couture ist wahre Kunst, die Models auf dem Catwalk präsentieren. Haute Couture dient dem ganz besonderem Auftritt. Umso wertvoller die verwendeten Materialien sind, umso höhe liegt der Preis. Eine Grenze gibt es nicht. Im Gegensatz zu Haute Couture gibt es Pret-a-Porter Kollektionen. Pret-a-Porter Mode kommt ebenfalls aus Frankreich und heißt „bereit zum Tragen“, also eine Mode, die im Alltag getragen werden kann. Die Mode- Kollektionen gibt es im Einzelhandel, zum Beispiel auch bei Kaufhausketten, zu kaufen. Die Designer haben die Stücke nicht nur als Kunstobjekt für den Laufsteg kreiert, sondern die Mode-Kollektionen sollen an den Mann oder die Frau kommen. Der Preis ist unterschiedlich, es kommt auch hier zu Preisunterschieden, jedoch liegt der Preis im durchschnittlichen Bereich in der Mittelklasse und ist bezahlbar. Mitbegründer dieser Art Modelinie ist Pierre Cardin.

Pret-a-Porter Mode & Laufstil auf der Modenschau

@vittoceretti #CHANELCruise

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Was ist Pret-a-Porter genau?

Pret-a-Porter Mode, auch Ready-to-Wear Mode genannt, bezeichnet die konfektionierte, also nicht maßgeschneiderte, Mode-Kollektionen der Designer und Labels. Konfektionierte Mode ist solche, die wir im Einzelhandel in verschiedenen, festgelegten Größen in den Regalen finden. (Beispiel Größe 38 oder M) Früher war die Mode-Industrie bei den ersten Catwalk-Präsentationen von Designer-Pret-a-Porter Kollektionen entsetzt – nicht maßgeschneidert = nicht exklusiv! In der heutigen Zeit ganz normal – bei den Fashion Weeks auf der ganzen Welt werden die Pret-a-Porter Kollektionen der Designer bestaunt und gefeiert. Für die Designer selbst sind die Pret-a-Porter Kollektionen neben der Haute Couture enorm wichtig, denn die Ready-to-Wear Mode kurbelt das Marketing der  Designer enorm an. In der Öffentlichkeit bildet das Label sein Image und setzt Trends, die wirklich getragen werden können! Natürlich finden sich auch unter den Pret-a-Porter Kollektionen Mode-Highlights, die nur sehr mutige Fashionistas WIRKLICH auf der Straße tragen – auch hier gilt: Der Designer will auffallen, im Gespräch und im Gedächtnis der Mode-Fach-Leute bleiben.

Woher stammt Pret-a-Porter?

Yves-Saint-Laurent sorgte in den 60-er Jahren als einer der ersten bekannten Designer auf dem Catwalk mit seiner Pret-a-Porter Kollektion für Aufsehen. Aber wer „erfand“ Pret-a-Porter? Der italienische Designer Pierre Cardin entwickelte die Mode-Art Pret-a-Porter.

Pierre Cardin – Sein Weg zum Designer von Pret-a-Porter Mode

Pierre Cardin wurde 1922 in Italien geboren. 1945 wechselte er seinen Wohnort von Italien nach Frankreich, Paris. Seine Karriere in der Mode-Branche begann er als Modezeichner bei Paquin. Er entwickelte die Kostüme für den Film „Die Schöne und das Biest“. 1947 zog es den talentierten Italiener zu dem Designer-Label „Dior“. Drei Jahre später startete er mit seinem eigenen Label und entwickelte Pret-a-Porter Mode. 1953 erschien seine erste Modekollektion für Damen, 1957 folgte die Herren-Kollektion.

Die Saisons von Pret-a-Porter Mode weltweit

Die Pret-a-Porter Kollektionen der Designer werden während zwei Mode-Saisons auf dem Runway präsentiert, einmal im Frühjahr/ Sommer und einmal im Herbst/ Winter – die klassischen Hauptsaisons für Mode. Die Präsentationen der Pret-a-Porter Mode finden auf den Fashion Weeks in den Mode-Metropolen New York, Mailand, London und Paris statt. Aber auch in den heranwachsenden Mode-Städten Berlin, Madrid, Amsterdam und noch weiteren Städten finden die Kollektions-Präsentationen der Designer, sowohl etablierte Designer, als  auch gefeierte New Comer, zwei Mal im Jahr zu den entsprechenden Saisons Anfang und Mitte des Jahres statt.

Exkurs: Die Zwischen-Saisons

Nur zwei Mal im Jahr, also alle sechs Monate, Mode auf den Runways der Mode-Metropolen? Undenkbar – das hält doch keiner aus! Genau. Deswegen gibt es neben den Hauptsaisons, tadaaa, verschiedene Zwischen-Saisons.

Resort – Modekollektionen

Im Februar hängen regulär die neuen Pret-a-Porter Stücke der Designer in den Läden. Schon im November beginnt bereits die Zwischen-Saison für Ressort-Mode. Da kann sich jeder Mode-Fan schon auf den Sommer freuen und die neuen Trends erahnen.

Cruise – Modekollektionen

Cruise, wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich um Mode-Kollektionen für die reisewütigen Mode-Fans. Cruise ist eine Unterkategorie der Resort-Mode, spezialisiert auf Jet-Set Kunden, die dem Winter entfliehen und auch im Dezember in der Sonne braten. Früher war dies besonders für die reichere Gesellschaft typisch, die während der Winter-Monate gerne Kreuzfahrten in wärmere Regionen machten. Daher auch der Name „Cruise“ in Anlehnung an „Kreuzfahrt“. Heute zählt „Cruise“ zu der Ressort Kollektion, es wird kaum mehr unterschieden.

Pre-Fall – Modekollektionen

Das Gegenstück zur eher sommerlichen Pret-a-Porter Resort-Kollektion, ist die herbstlich-winterliche Pret-a-Porter Pre-fall Kollektion. Diese kommt im Juli in die Geschäfte. Die Kunden erfreuen sich an neuen Designs für Herbst und Winter, meist noch aus leichteren Stoffen.

Capsule Collection Mode

Capsule Collection, eine Kollektion, die sich keiner Saison wirklich zuordnen lässt. Die „zeitlose“ Pret-a-Porter Mode des Jahres. Diese Kollektionen werden auch Special Editions genannt und erscheinen unerwartet und nicht regelmäßig.

Haute Couture auf der Modenschau – was ist das genau?

Haute Couture (= gehobene Schneiderkunst) ist die „High Society“ der Mode-Kollektionen von Designern. Der  Begriff stammt aus Frankreich und bezeichnet die gehobenen Designs der Mode-Designer aus der Top-Riege. Wer zu dem Kreis der Haute Couture Designer, wie Chanel, Dior oder Ellie Saab, gehört, entscheidet der französische Modeverband „Chambre Syndicale de la Haute Couture“. Die Designer, die auch als „Couturiers“ bezeichnet werden, müssen sich an „strenge“ Regeln halten, um ihren Platz in der Haute Couture verteidigen zu können. Der französische Modeverband setzt Vorschriften und Vorgaben fest, damit die Riege der  Coutuers exklusiv bleibt. Aufwendige, extravagante und in der Realität kaum tragbare  Mode, besonders handgearbeitete, kostbare und luxuriöse Kleider zählen zur Haute Couture. Eine weitere Besonderheit der eindrucksvollen Roben: Feinste Handarbeit! Solch ein „Unikat“ kann sich natürlich kaum einer lesiten, nur ein sehr ausgewählter, enger Kreis der Reichen zählt sich zum Kundenstamm für Haute Couture Mode. Der Preis für eine Haute Couture Robe ist schwindelerregend hoch. Einer der wenigen Orte abseits des Catwalks, an dem man Haute Couture Mode bestaunen kann, ist der rote Teppich von sehr exklusiven Veranstaltungen, wie die Oscar-Verleihung. Im Gegensatz zu den reinen „Kunst-Objekten“ der haute Couture vergangener Jahre, sind einige Roben, Kleider und mittlerweile auch Hosen, für gehobene Veranstaltungen durchaus „tragbar“.

#luxo? #elliesaab #elegance

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#elliesaab #luxo? #elegance

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Woher stammt Haute Couture Mode eigentlich?

Haute Couture stammt aus dem Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts. Charles Frederick Worth bot als erster und damit als sogenannter Gründervater, maßgeschneiderte und handgefertigte, exklusive Mode nach seinen eigenen Designs an. Bis dahin wurden Maßanfertigungen ausschließlich nach Wunsch des Kunden gefertigt. Worth schaffte einen Umschwung in der Mode-Industrie. Im Anschluss daran schloss sich der Chambre Syndicale de la Haute Couture Parisienne zusammen, ein Komitee welches sich heute als Modeverband bezeichnet und noch immer die Regeln in Sachen Haute Couture festlegt. Nur wenn die Kollektion eines Designer-Labels von diesem Komitee abgesegnet wird, darf der Desiger seine Haute Couture Linie auch unter diesem Genre, auf den Couture-Schauen der Fashion Weeks präsentieren.

Alta Moda – die Haute Couture aus Italien

Die italienische Schwester der französischen Haute Couture ist die sogenannte „Alta Moda“. Im Gegensatz zu dem Begriff „Haute Couture“ ist der Begriff „Alta Moda“ nicht geschützt und darf unter den Designern frei verwendet werden. Neben Mailand finden auch in Florenz oder Rom Alta Moda Schauen statt, es gibt keinen festen Zeitplan und keinen festen Ort für diese Modenschauen. Das weltbekannte Luxus-Designer-Duo von Dolce & Gabbana präsentiert ihre Alta Moda-Kollektionen in Mailand, in Rom präsentieren neben etablierten Designer auch New Comer ihre Kollektionen während der Modewoche einem breiten Publikum.

Modenschau – Verschiedene Walk-Stile zur Präsentation von Mode

Zwei wichitge Laufstile prägen den Catwalk auf Modenschauen. Die Benennung ist unterschiedlich und abhängig vom Choreograph. Grob werden die die Laufstile in folgende zwei Sparten eingeteilt.

Pret-à-Porter – Casual-Walk für Models

Der Casual-Walk ist, passend zu den Kollektionen, lockerer als der Design-Walk. Die Models dürfen leicht die Hüften schwingen, der Oberkörper und der Blick müssen nicht starr sein. Auf dem Gesicht der Models liegt ein freundliches, motivierendes Lächeln. Am Ende des Catwalks findet ein Posing statt. Die Models suchen den Blick-Kontakt zum Publikum. Ein Zwinkern, ein Luftkuss oder ein sexy Lächeln sind erlaubt und erwünscht.

Haute Couture – Fashion/ Design-Walk der oberen Klasse

Beim Design-Walk fungieren die Models wirklich als Mannequins, sprich: Es geht nur um das Outfit. Der Blick der Models ist starr nach vorne gerichtet, keine Miene wird verzogen, kein Blick-Kontakt findet statt. Die Schultern werden nach hinten gezogen, das Becken geht nach vorne. Die Models versuchen ihren Oberkörper beim Laufen nicht zu bewegen. Am Ende des Catwalks findet kein Posing statt. Das Model soll nicht von der Kollektion des Designers ablenken, diese steht absolut im Mittelpunkt.

Lies hier mehr zum Thema Prêt-à-Porter und Haute Couture

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Model werden: Modeln in Deutschland

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Modefotografie – Fashion & Haute Couture

Seit der Jahrtausendwende beherrschen nicht mehr länger die drei Platzhirsche Vogue, Vanity Fair und Harper’s Bazaar alleine das Feld – der Mode Fotograf von heute arbeitet immer häufiger für unabhängige Magazine und hat den künstlerischen Anspruch an seine Bilder nach oben geschraubt. Die Grenzen zwischen Kunst und Modefotografie werden verschwommener, die zuvor eher einheitlich kommerziell anmutende Richtung weicht auf. Das sagt unser Modefotograf Oliver Rudolph zur Modefotografie damals und heute! Du willst selbst fotografieren lernen? Hier findest du unsere Buchempfehlung: Fotografieren lernen.

Modefotografie heute – Trends, Zeitgeist und High Fashion

Auch heute unterliegt der Berufszweig dem ständigen Wandel der Ideale und der Entwicklung der Mode selbst, weshalb meine Aufgabe als Modefotograf besonders von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit lebt, und zudem viel Offenheit für Neues und Gespür für Trends erfordert. Wer den Beruf Modefotograf mit dem bloßen Ablichten von Kleidung gleichsetzt, unterliegt eindeutig einem gesellschaftlich weit verbreiteten Klischee. Auch heute gilt es, die Träume einer Gesellschaft, den Zeitgeist und die persönlichen Sehnsüchte einer Dekade auf den Punkt zu bringen, und diese als Modefotograf bewusst zu inszenieren.

Die Modefotografie, insbesondere bei Haute Couture, soll nicht nur optisch ansprechen und ästhetisch begeistern, sondern den Betrachter zur Partizipation und Nachahmung auffordern und ihrer Ära im besten Falle schon einen Schritt voraus sein. Die Darstellung von Mode verschmilzt hier mit der Darstellung einer Idee. In enger Zusammenarbeit, egal ob Mode Werbeagentur, Art Direktor oder Marketingagenten – von München bis Hamburg. Daraus entsteht letztlich die ultimative Inszenierung – nicht des Kleides, sondern der modisch gekleideten Persönlichkeit.

Modefotografie damals – Große Idole & Modemagazine

Der erste als solcher anzusehende Modefotograf Adolphe Braun veröffentlichte 1856 das erste “Fashion Magazin”: ein Buch mit 288 Fotografien der Comtesse Virginial Oldoini, die dort als erstes Fashionmodel ihre Gewänder präsentierte. Da die Fotografie noch lange nicht massentauglich war und die Reproduktion noch in den Kinderschuhen steckte, tat sich in den Jahren darauf nicht sehr viel, bis dann 1892 die erste Modestrecke im La Mode Pratique abgedruckt wird.

Einen Schritt nach vorne macht die Modefotografie Anfang des 20. Jahrhunderts durch den “Harper’s Bazaar”, die “Vogue” und die “Vanity Fair”, die bis dahin auf skizzierte Zeichnungen zurückgreifen hatten müssen. Wer heute im Trends liegt, findest du hier heraus: Modemagazine. Immer mehr Fashion-Strecken werden publiziert, und parallel entstehen in den Metropolen Europas die ersten Fotostudios für Modefotografie. Diesen Umständen ist es zu verdanken, dass die Fashion-Fotografie bis zu den 30er Jahren zur Kunstform geworden war.

Fokussierte sich bis dahin noch alles auf europäische Zentren wie Berlin, Paris und Hamburg, so verlegen die meisten Modefotografen während des Zweiten Weltkrieges ihre Schaffenszentren in die USA, wo sich das bis heute angesagteste Modezentrum überhaupt etabliert: New York.

Wandel, Trends und Zeitgeist beeinflussen die Fotografie

Der nächste Wandel ist einem Generationswechsel zwischen Fotografen und Models zu verdanken, weshalb sich die Modefotografie in den 60er Jahren zu einem jüngeren, dynamischen Kunstfeld entwickelt. Ein Jahrzehnt später halten Fetischismus und Pornografie Einzug, was während der 80er Jahre jedoch wieder stark rückläufig wird und die Fotografie sich nun in ästhetischen Welten und häufig in klassischem Schwarz-Weiß abspielt.

Seit der Wende werden auch die Modefotografen wieder realistischer im Ausdruck. Ganz nebenbei entwickelt sich der “Heroine Look” zu einer eigenen Subkultur, und Modefotografen wie David LaChapelle fördern den heute so beliebten glamourösen Stil. Ende der 90er Jahre macht das Feld dann wiederholt einen Schritt Richtung mehr Freizügigkeit – und schließlich wird die Modefotografie zu dem, was sie heute ist.