Beiträge

Radikalität, Fasten, Mahlzeiten-Skipping: Was passiert in unserem Körper, wenn er hungern muss?

Was passiert, wenn der Körper hungert? Hunger ist für unseren Körper eine Ausnahmesituation. Denn in unserer Konsumgesellschaft ist es möglich und üblich, jedes Hungergefühl direkt durch einen kleinen Snack zu beseitigen. Die Folgen solcher Essgewohnheiten reichen von Übergewicht und Diabetes bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch das Fasten und Mahlzeiten-Skipping versuchen viele Menschen, ein paar Pfunde loszuwerden und sich vor solchen Industriekrankheiten zu schützen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Fastens auf den Körper und sein Wohlbefinden.

Fasten ist Teil der menschlichen Entwicklungsgeschichte

Der Neandertaler hatte noch keine Supermärkte, in denen er Lebensmittel einkaufen konnte. Deswegen war das Nahrungsmittelangebot äußerst schwankend. An guten Tagen wurde bei der Jagd und beim Sammeln viel Nahrung herbeigeschafft, an schlechten Tagen allerdings gab es auch mal gar nichts. Der menschliche Körper ist das Fasten von seiner Entwicklungsgeschichte her also gewohnt. Einige Körperfunktionen wie die Zellerneuerung bei der Autophagie sind sogar auf Fastenzeiten angewiesen. Grundsätzlich stellt die Nahrungsmittelverknappung – richtig durchgeführt – somit eine Belastung, aber keine Gefahr für den Körper dar.

Die Menschen in den Industrienationen haben sich von diesem natürlichen Fasten weit entfernt. Für uns ist es selbstverständlich, immer genügend Nahrungsmittel zur Verfügung zu haben und jederzeit essen zu können. Das führt allerdings dazu, dass viele Menschen jedes aufkeimende Hungergefühl direkt unterdrücken, indem sie etwas essen. Die Folge sind Übergewicht und zahlreiche Industriekrankheiten. Durch eine Rückbesinnung auf das Fasten und seine positiven Eigenschaften ist es möglich, solchen Risikofaktoren und Krankheiten vorzubeugen.

Hier findest du noch weitere Artikel zum Thema!

Der Unterschied zwischen Fasten und Hungern

Zwischen Fasten und Hungern besteht ein gravierender Unterschied. Beim Hungern werden dem Körper keinerlei Kalorien zugeführt. Das stellt eine erhebliche Stresssituation für den Körper dar und ist nicht zu empfehlen. Durch die fehlende Nahrungszufuhr kommt es leicht zu Konzentrationsschwächen, Gleichgewichtsproblemen und Kopfschmerzen. Nur Flüssigkeit in Form von Wasser und Tee reicht nicht aus. Beim Fasten wird hingegen bewusst eine bestimmte Zeit lang die Zahl der Kalorien drastisch reduziert. Dennoch bekommt der Körper das, was er für die Alltagsaufgaben benötigt, zugeführt. Für alle darüber hinausgehenden Tätigkeiten muss er allerdings auf die körpereigenen Reserven zurückgreifen und zum Beispiel Fett abbauen. Hinzu kommt, dass Fasten freiwillig erfolgt, wohingegen Hungern immer erzwungen werden muss. Entsprechend reagiert der Körper auf das Fasten deutlich positiver als auf das stressige Hungern.

Intervallfasten ist auf dem Vormarsch

Das Intervallfasten gewinnt immer mehr Fans. Hierbei wird zumeist die 16:8 Regel eingehalten. Die Anwenderinnen und Anwender essen früh zu Abend und frühstücken spät. Hierdurch reduziert sich das Zeitfenster, in dem sie Nahrung aufnehmen, auf acht Stunden. Demgegenüber stehen 16 Stunden, in denen gar nichts gegessen wird. Der Tagesrhythmus besteht also aus 8 Stunden essen, 8 Stunden Fasten und 8 Stunden schlafen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass beim Fasten auf nichts verzichtet werden muss. Es gibt keine verbotenen Lebensmittel, sondern alles darf in Maßen genossen werden. Hinzu kommt, dass sich diese Art des Fastens gut in den Lebensalltag integrieren lässt. Wer zum Beispiel sowieso nicht gern frühstückt, kann diese Mahlzeit überspringen. Wer hingegen abends terminbedingt keine Zeit zum Kochen hat, kann die letzte Mahlzeit des Tages sehr früh einnehmen. Somit bleibt morgens genug Spielraum zum Frühstücken. Durch diese Art des Fastens verändert der Körper sein Verhalten deutlich. Beispielsweise reagiert er wieder besser auf Insulin und senkt den Blutdruck. Beides ist bei der Vorbeugung von Krankheiten wie Diabetes oder Krebs hilfreich.

Die Bedeutung der Autophagie beim Fasten

Das Wort Autophagie beziehungsweise Autophagozytose stammt aus dem Griechischen und vereint die Worte „autós“ (selbst), „phagein“ (fressen) und „cýtos“ (Zelle) in sich. Es beschreibt die Fähigkeit des Organismus, körpereigene Zellen zu reinigen und zu regenerieren. Durch die Autophagie haben Rest- und Giftstoffe keine Möglichkeit, sich in den Zellen abzulagern. Stattdessen werden die abgebauten Zellkomponenten genutzt, um neue Zellen aufzubauen oder Energie für die körpereigenen Prozesse zu gewinnen. Somit reinigt sich der Körper eigenständig, sobald die Autophagie einsetzt. Das hat den positiven Effekt, dass Krankheitserreger und Schadstoffe keine Gelegenheit haben, eine negative Wirkung auszulösen, wodurch die Entstehung von Krankheiten weniger Wahrscheinlich wird. Durch die längeren Abstände zwischen den Mahlzeiten beim Intervallfasten setzt die Autophagie ein und leistet ihre Arbeit.

Das passiert im menschlichen Körper nach einem Tag fasten

Bereits nach einem Tag Fasten sind klare Veränderungen am Körper erkennbar. Denn durch die Umstellung der Nahrungszufuhr schaltet der Stoffwechsel einen Gang runter. Das bedeutet, dass die Reserven an Kohlenhydraten in Zucker umgewandelt und aufgebraucht werden. Das Gehirn gewinnt hierdurch Energie für seine Arbeit und auch andere Aufgaben des Körpers können hierdurch wahrgenommen werden. Bereits nach so kurzer Zeit setzt die Autophagie ein und die Zellen befreien sich von Altlasten und nicht benötigten Zellbestandteilen. Sobald das geschehen ist, beginnt der Aufbau neuer Zellkomponenten. Wer also das Fasten einmal ausprobiert, erkennt bereits nach 14-18 Stunden Unterschiede im Vergleich zu vorher und stellt schnell fest, ob das Fasten für ihn oder sie der richtige Weg ist.

Das passiert im menschlichen Körper nach zwei Wochen fasten

Innerhalb von zwei Wochen gewöhnt der Körper seinen Stoffwechsel weitestgehend an das neue Nahrungsangebot. Das bedeutet, dass der für viele Prozesse notwendige Zucker nicht mehr allein aus dem Essen, sondern verstärkt auch aus Eiweiß- und Fettzellen gewonnen wird. Gerade die Fettzellen dienen als Energiespeicher, auf die der Körper bei Bedarf zurückgreift. Das sicherte in früheren Zeiten, als Nahrung noch Mangelware war, das Überleben der Menschen. Heutzutage gibt es nahezu immer und überall essen, sodass das Einlagern von Energie im Grunde nicht mehr notwendig wäre. Dennoch speichert der Körper jede überschüssige Energie für schlechte Zeiten und gibt angelegte Fettpolster nur sehr ungern wieder her.

Bei einem zweiwöchigen Fasten werden bereits die ersten Fettzellen – vorrangig Bauchfettzellen – angegriffen, um daraus Glycerin und Fettsäuren zu gewinnen. Das Glycerin wird direkt in Zucker umgewandelt, die Fettsäuren dienen als eine Art Zuckerersatz. Das hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Denn gerade die Fettpolster am Bauch fördern durch die Freisetzung von Botenstoffen verschiedene Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinzu kommt eine spürbare Gewichtsreduzierung, die zu mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden führt.

Das passiert im menschlichen Körper nach 40 Tagen fasten

Das 40 Tage Fasten hat seine Ursprünge in der Religion. So wie einst Jesus in der Wüste 40 Tage gefastet und einen Kampf gegen das Böse (verkörpert durch Satan) gewonnen hat, so fasten bis heute Menschen 40 Tage lang, um ihren Körper zu reinigen und eine Art Neustart zu wagen. Diese Zeit ist zudem gut geeignet, da sie für einen gesunden Erwachsenen allein aufgrund der vorhandenen Reserven durchgestanden werden kann, ohne dass große Gefahren für die Gesundheit bestehen. Dennoch ist es ratsam, bei einer so langen Fastenzeit mit einem Arzt zu sprechen und einen gemeinsamen Fastenplan zu entwerfen. Außerdem klärt der Arzt regelmäßig, ob sich die Natrium- und Kaliumwerte durch das Fasten verändern, und kann einer Unterversorgung mit diesen Mineralstoffen vorbeugen.

In den 40 Fastentagen leistet die Autophagie ganze Arbeit. Die Zellen haben genügend Zeit, um Reststoffe abzubauen und sich umfassend zu regenerieren. Hierbei ist zu beachten, dass die Fettzellen im Körper nicht nur Energie speichern, sondern auch zur Einlagerung von Schadstoffen wie chlororganischen Verbindungen dienen. Werden diese durch den Abbau von Fettzellen freigesetzt, müssen sie vom Körper ausgeschieden werden. Deswegen ist es wichtig, konstant abzunehmen und nicht zu viele Fettdepots auf einmal abzubauen, um die Konzentration solcher Stoffe im Blut möglichst niedrig zu halten.

Fazit: Durch gezieltes Fasten die Gesundheit verbessern und die Lebensqualität steigern

Das Fasten bringt viele Vorteile mit sich. Wichtig ist, dass es richtig durchgeführt wird. Nur so lässt sich eine Unterversorgung des Körpers vermeiden. Sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig verbessert das Fasten die Gesundheit und das Wohlbefinden. Lästige Pfunde verschwinden, die Beweglichkeit nimmt zu und die neue Ernährung ist bald nicht mehr gewöhnungsbedürftig, sondern gehört zum normalen Lebensrhythmus dazu. Es empfiehlt sich, das Fasten zunächst auszuprobieren, um seine Wirkung auf den eigenen Körper kennenzulernen. Zudem ist es ratsam, vor dem ersten Fasten mit dem behandelnden Arzt zu sprechen, um gemeinsam die beste Fastenmethode zu ermitteln.

Tipps: Gesunde Ernährung und Abnehmen

Hier findest du noch weitere Artikel zum Thema!

Gesunde Ernährung: Richtiger Lebensstil & Bewegung

Gesunde Ernährung – Wir alle wissen, für ein gesundes Leben spielt unsere Ernährung eine entscheidende Rolle. Wer sich nicht gesund ernährt, ist vielerlei Gefahren ausgesetzt. Manchen Menschen kann man ihre ungesunde Ernährung, in Form von Übergewicht oder einer schlechten Haut, ansehen.

Richtige Ernährung – was heißt das?

Was bedeutet „gesunde Ernährung“? Eine Frage, die sich viele New Faces stellen. So kannst du dich als Model auf Jobs gesund ernähren.

Schlechte Ernährung – Auch diejenigen, die sich über eine schlanke Figur und eine schöne Haut freuen können, schädigen ihren Körper mit einer ungesunden Ernährung, ohne dass sie es direkt sehen. Das ist eigentlich noch viel gefährlicher, da diese Menschen keinen Grund dafür sehen, ihre Ernährung umzustellen. Aber auch ohne offensichtliche Merkmale: Wer sich gesund ernährt ist weniger häufig krank und hat grundsätzlich eine höhere Lebenserwartung. Ein maßgeblicher Grund, für den du versuchen solltest, deine Ernährung zu optimieren. Vor einer Ernährungsumstellung sollte jedoch erst einmal die Frage geklärt werden. Was ist überhaupt eine „gesunde Ernährung“? Und gibt es da einen goldenen Weg oder verschiedene Möglichkeiten?

Richtigen Inhaltsstoffe und Stoffwechsel

Eine gesunde Ernährung ist eine auf den Körper abgestimmte Ernährungsweise. Diese soll dem Körper alle wichtigen Inhaltsstoffe geben, die ein gesunder Körper braucht. Diese Ernährung kann bei jedem Menschen individuell gestaltet werden. Jeder Mensch hat einen anderen Körper und mit der Zeit lernst du, was deinem eigenen Körper besonders gut tut. Trotzdem gibt es ein paar Grundsätze, die dir helfen können deine Ernährung positiv zu verändern und deinen Körper bewusst besser kennen zu lernen. Natürlich solltest du dir auf Dauer nicht strickt alle zucker- oder fetthaltigen Leckereien verbieten. Das Erfolgsrezept heißt: In Maßen genießen! Wenn du also täglich das „gesunde essen“ in deinen Alltag integrierst, kannst du am Wochenende auch gerne einmal sündigen. Das regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern schützt dich auch vor unvorhersehbaren Heißhunger-Attacken und macht dich zu guter Letzt einfach glücklich. Denn wer möchte im Kino schon auf die Nachos, im Sommer auf den Eisbecher oder beim Italiener auf die Pasta oder Pizza verzichten? Leckeres Essen ist ein Genuss. Und dieser Genuss trägt auch zu unserer Lebensqualität bei. Eines solltest du dir aber von vorne herein klar machen: Gesundes und kalorienarmes Essen muss nicht weniger genussvoll sein, als „ungesundes“ und kalorienreiches Essen. Lerne gesunde Lebensmittel kreativ zusammen zu würfeln und genieße! Folgend ein paar grundsätzliche Tipps für eine gesunde Ernährung auf Dauer.

Esse natürlich – Wichtig ist die Frische der Lebensmittel!

Das Zauberwort bei einer natürlichen, gesunden Ernährung heißt: Frische! Damit gemeint sind frisches Obst, frisches Gemüse, frisches Fleisch, frischer Fisch und frische Eier. Dabei solltest du beachten, dass du über den Tag verteilt mehr Gemüse als Obst isst, da Obst Fruchtzucker enthält. Empfehlenswert sind hier tatsächlich die Bio-Produkte aus dem Supermarkt. Sie sind etwas teurer, bieten aber in der Regel den besten Geschmack bei Gemüse und Obst. Beim Fleisch solltest du ebenfalls differenzieren. Versuche möglichst mageres Fleisch, wie Hähnchen, Pute oder Rind zu verspeisen. Wenn möglich aus der Fleischtheke im Supermarkt oder direkt vom Metzger. Eier kannst du ruhig in größeren Mengen, als früher angenommen, konsumieren. Der Verzehr von beispielsweise 3 Eiern am Tag lässt keineswegs deinen Cholesterinspiegel steigen. Proteine und Vitamine sind sehr wichtig für deinen Körper, diese nimmst du durch Eiweiß, Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse auf. Wichtig: Achte beim Einkaufen darauf, möglichst keine schon verarbeiteten Dinge in den Einkaufswagen zu legen (keine Fertigprodukte). Selber zubereiten und kochen ist der Schlüssel zum Erfolg.

Tipps: Gesunde Ernährung und Abnehmen

Hier findest du noch weitere Artikel zum Thema!

Kohlenhydratarme Ernährung? Esse (die oft verhassten) Kohlenhydrate!

In allen möglichen Frauenzeitschriften heißt es immer wieder: Verzichte auf Kohlenhydrate, esse kein Mehl und bloß kein Weizen! Das ist falsch. Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung (auch zum Abnehmen und besonders beim Sport) solltest du keinesfalls ganz auf Kohlenhydrate verzichten. Kohlenhydrate geben dir die wichtige Energie für den Tag. Auch hier ist die Zauberformel: Genieße in Maßen! Zu einer Mahlzeit (morgens/ mittags!) kannst du eine kleine Portion Kohlenhydrate als Beilage, in Form von Nudeln, Kartoffeln, Reiß oder Brot, zu dir nehmen. Empfohlen sind um die 1 Scheibe/ 60 Gramm (Reiß oder Nudeln im Rohzustand), ca. 2 – 3 Hände voll. Wichtig: Abends solltest du tatsächlich auf diese Kohlenhydrate verzichten und dafür mehr Eiweiß zu dir nehmen.

Ein weiterer Tipp: Vollkornmehl hält dich länger satt und enthält mehr Ballaststoffe, die deinen Stoffwechsel und deine Verdauung anregen. Mindestens beim Brot solltest du also möglichst Vollkornprodukte oder Produkte mit einem erhöhten Vollkornanteil verzehren. (Vollkorn-Toast gilt in dem Sinne nicht als Vollkornprodukt und hält dich nicht lange satt.) Auch Vollkorn- oder Natur-Reiß oder Vollkornnudeln kannst du in jedem Supermarkt kaufen. Wenn es dir um die Kalorienzufuhr geht, kannst du aber auch ohne schlechtes Gewissen helle Nudeln, hellen Reis oder Kartoffeln verzehren. Zur Unterstützung deines Stoffwechsels kannst du einmal in der Woche einen Kohlenhydrate-freien Tag einlegen und dafür mehr Eiweiß zu dir nehmen.

Benutze gesunde Fette für das Idealgewicht

Fett – ein Produkt, welches sich chronische Diätler zum Feind erklären. Aber das ist total falsch! Es kommt nur auf die Art des Fettes an. Es gibt gesättigte und ungesättigte Fette. Achte darauf, möglichst ungesättigte Fettsäuren zu dir zunehmen. Außerdem solltest du wenn möglich tierische Fette, durch pflanzliche Fette ersetzen. Fette sind nicht nur wichtig für den richtigen Geschmack, sie versorgen uns vor allem mit wichtigen Nährstoffen. Sie sind wichtig, um sogenannte fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) aufzunehmen. Auch denken können wir nur, wenn wir ausreichend wichtige Nährstoffe aufnehmen. Besonders gut: Oliven- oder Sonnenblumenöl, allerdings nur kalt z.B. zu Salaten. Zum Kochen solltest du z.B. Rapsöl oder Kokosöl verwenden, diese können ohne Bedenken erhitzt werden.

Zuhause kochen oder im Restaurant essen?

Was bedeutet kochen zu Hause? Ganz einfach: Die volle Kontrolle! Sei es die Qualität oder auch schlicht der Geschmack. Du weißt genau was in deinen Gerichten enthalten ist und kannst vorher auch einfach die Qualität und den Geschmack der Lebensmittel kontrollieren. Kein versteckter Zucker (der bei der Beschreibung der Inhaltsstoffe auf der Rückseite der Produkte oft anders genannt wird, beispielsweise Dextrose, Glucose oder Fruktose) und keine chemischen Zusatzstoffe.

Aber keine Angst: Du musst keine Einladungen ins Restaurant absagen! Denn auch im Restaurant kannst du gesund essen. Salate und Gemüse sind immer die richtige Wahl. Wenn du die Qualität des Restaurants überprüft hast, zum Beispiel im Internet durch Erfahrungsberichte und Bewertungen, kannst du auch ohne schlechtes Gewissen Fleisch oder Fisch bestellen. Eine Empfehlung: Suche dir ein kleines Restaurant mit saisonaler Küche aus. Und wenn du 10 Minuten länger auf dein Essen warten musst, umso besser, denn dann kannst du dir sicher sein: Das Essen wurde frisch zubereitet.

Abnehmen leicht gemacht: Wasser Marsch!

Wasser ist die wahre Geheimformel für einen gesunden und schlanken Körper! Wasser verhindert, dass du Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme bekommst und hilft auch gegen übermäßigen Hunger. Oft verwechseln wir das Bedürfnis nach Wasser, also unseren Durst, mit Hunger und versuchen diesen durch unnötige Zwischenmahlzeiten zu löschen. Generell sollst du mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken. Wenn du Sport betreibst selbstverständlich mehr.

Limo, Cola & Co. – die absoluten No-Go’s

Zuckerhaltige Softdrinks sind der Feind einer gesunden Ernährung und optimalen Figur. Limonade, Cola & Co. sind der beste Freund deines Bauchfettes. Du solltest dir diese schlechte Angewohnheit am besten für immer abgewöhnen! (Ja, auch wenn es hart klingt.) Denn mit diesen kalorienreichen Getränken nimmst du unnötig viele Kalorien auf, außerdem sind die Inhaltstoffe nicht natürlich und ungesund. Spar dir diese Kalorien lieber für eine leckere Hauptmahlzeit auf.

Auch Light-Getränke sind keine Alternative, denn die Süßungsmittel schaden deinem Körper mehr, als es den Anschein macht. Light-Getränke stehen für wenig bis gar keine Kohlenhydrate. So weit so gut. Aber was viele nicht wissen, die Süßungsmittel erhöhen deinen Insulinspiegel. Dies sorgt dafür, dass du Hunger oder Appetit bekommst und deine folgende Nahrung sofort in Fett umgewandelt wird. Also verabschiede dich lieber von dieser ungesunden Getränke-Variante. Wenn du nicht vollends auf die süßen Kalorienbomben verzichten möchtest, dann wirklich nur in Maßen, als Ausnahme am Wochenende. Alkohol solltest du dir ebenfalls nur als Ausnahme am Wochenende gönnen, d.h. kein Feierabend-Bierchen und kein Gläschen Wein zum Abendessen. (Jedenfalls nicht regelmäßig.)

Auch mit Fruchtsäften solltest du vorsichtig umgehen, da diese eine Menge Fruchtzucker enthalten. Dennoch sind diese Säfte gesund, natürlich und Vitaminreich, also kein No-Go, aber höchstens ein Glas am Tag genießen. (Anstelle von Obst, nicht zusätzlich.)

Kalorien zählen? Lerne den Genuss kennen und lieben!

Versuche dein Essen in Ruhe zu genießen! Das bedeutet: Nimm dir Zeit für deine Mahlzeit und esse langsam. Umso mehr du einen Bissen kaust, umso schneller kannst du die aufgenommene Nahrung verdauen. Und du wirst den Unterscheid im Geschmack schnell bemerken: Wenn du dir dein Essen „auf der Zunge zergehen lässt“, dann kann sich der Geschmack voll entfalten und du nimmst ihn erst richtig wahr. Eine zusätzliche Möglichkeit zum absoluten Feinschmecker zu mutieren. Zudem solltest du dich bei deiner Mahlzeit nicht von TV, Smartphone oder Tablet ablenken lassen. Konzentriere dich auf dein Essen, schau es dir an, während du es genießt. So merkt sich dein Gehirn die Nahrungsaufnahme und du verspürst den Tag über weniger Hunger, dein Magen wird erst spät wieder anfangen zu knurren und somit isst du allgemein weniger.

Ein Tipp: Essen ist eine Kultur und diese genießt der Mensch am schönsten in Gesellschaft von Freunden. Triff dich mit deinen Freunden zum Dinner zu Hause, kocht zusammen, deckt gemeinsam den Tisch (schafft eine gemütliche Stimmung) und zelebriert das Essen zusammen. Gemeinsames Essen bedeutet geteilter Genuss und das macht glücklich.

Bewegung & Sport: Wichtig für den Wohlfühlfaktor

Alltägliche Bewegung und regelmäßiger Sport sind wichtig, um den Körper und den Geist fit zu halten. Gerade im Berufs-Alltag, kann eine angemessene Bewegung für einen guten Ausgleich sorgen. Keine Zeit ist keine Ausrede! Nutze doch einfach dein Fahrrad, anstatt mit dem Auto zu fahren oder steige zwei Haltestellen vor deinem Zielort aus der Bahn aus und gehe den Rest zu Fuß. Vermeide Aufzüge, nimm lieber die Treppe, oder trage deine Einkäufe mit angewinkelten Armen & gradem Rücken nach Hause. All das unterstützt deine Muskeln und deine Fitness und lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren.

Darüber hinaus solltest du wenn möglich, zwei bis drei Mal die Woche Sport machen und „außer Atem kommen“. Eine halbe Stunde Joggen im Park, zuhause Yoga machen nach Anleitung (z.B. durch ein YouTube-Video oder per DVD), oder im Fitnessstudio eine Stunde Kraft und Ausdauer-Training, können deinen Körper straffen und deine Gesundheit auf Dauer verbessern. So siehst du in absehbarer Zeit strahlender aus und tust deinem Körper etwas Gutes. Spätestens im Alter, wird er dir dafür danken.

Eine gesunde Lebensweise auf Dauer

Sei es die Ernährung oder deine Fitness: Setzte dir realistische Ziele und handele in kleinen Schritten, so verspürst du nach kurzer Zeit schon einen Erfolg! Dies ist für deine Motivation sehr wichtig. Wenn du dir zu schnell zu hohe Ziele steckst, dann entsteht auch schnell Frust. Dein Körper kann sich nicht von heute auf morgen ändern und das ist auch gar nicht das Ziel. Dein Ziel heißt: Ein gesunder Lebensstil AUF DAUER! Fang klein an und steigere dich stetig. Dein Körper ist dein Haus. Du kannst aus diesem nicht raus oder ihn umtauschen. Deswegen behandele ihn liebevoll und kümmere dich um ihn, das beflügelt auch deinen Geist.

Tipps: Gesunde Ernährung und Abnehmen

Hier findest du noch weitere Artikel zum Thema!