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Paleo Diät: Definition, Vorteile & Nachteile

Paleo Diät – Die Steinzeiternährung beschreibt das seit über 200.000 Jahre bewährte Konzept, das zu Gesundheit, erhöhter Leistungsfähigkeit und dem ideal Gewicht führen soll. Der Begriff „Paleo“ ist eine Abkürzung für das englische Wort „paleolithic“. Das Wort bedeutet so viel wie „steinzeitlich“. Gemüse, hochwertige Tierprodukte und Obst sind die Hauptbestandteile der so genannten „Steinzeitdiät“. Der Fokus dieser Diät liegt dabei nicht auf der Menge, sondern auf der Güte der Lebensmittel. Das Steinzeitleben soll dabei nicht imitiert werden, vielmehr geht es darum sich natürlich zu ernähren. Daher orientiert sich die Paleo Ernährung an unseren Vorfahren, den Jägern und Sammlern. Ob die Paleo Diät hält was sie Verspricht, was die Vor- und Nachteile sind und die Kritik an der ausgefallenen Ernährungsweise, kannst du hier nachlesen.

Paleo Definition und 7 Grundsätze

Verzichte auf Zucker

Besonders in Getränken wie Softdrinks, Eistee und Säfte ist viel Zucker enthalten. Der Zuckerkonsum führt zu einem erhöhten Insulinspiegel, was Ursache vieler Krankheiten ist wie Diabetes. Kohlenhydrate sorgen auch dafür, dass der Körper Energie in Form von Fett speichert, anstatt den Fettspeicher abzubauen.

Keine Milchprodukte

Verzichte auf Milch und Milchprodukte! Diese Lebensmittel könne Ursache für Autoimmunerkrankungen sein oder diese fördern. So wie Getreideprodukute, wird auch die Milch anderer Tiere erst seit 10.000 Jahren vom Menschen konsumiert. Milch von Kühen enthält Stoffe die für die Verdauung des Menschen nicht ausgelegt sind. Zudem befinden sich in der Milch tierische Hormone.

Getreideprodukte sind ein No-No

Ob Weißes Mehloder Reis, diese Produkte enthalten sehr viele Kohlenhydrate aber nur wenige Nährstoffe. So wie Zucker auch, sind Kohlenhydrate in Form vo Getreideprodukten Ursache oder Fördernd für Zivillisationskrankheiten.

Finger weg von Fertiggerichten

On Fastfood oder Tütensüppchen, Fertiggerichte enthalten unmengen an künstlichen Zusatzstoffen und ungesunden Fettsäuren. Während der Paleo-Diät ist auf stark verarbeitete Lebensmittel zu verzichten.

Pflanzenfett ist nicht erlaubt

Während der Paleo Diät ist auf Produkte wie Margarine  und Öle wie Sonnenblumen oder Rapsöl zu verzichten. Alternativ können tierische Fette wie Schmalz oder Butter verwendet werden. Außnahmen sind Kokos- und Olivenöl.

Obst in Maßen

Jeder weiß: „an apple a day, keeps the doctor away“, aber Obst enthält auch viel Zucker.  Zu Jäger und Sammler Zeiten stand Obst dem Menschen in viel kleineren Mengen zur Verfügung. Obst enthält zwar viele gesunde und wichtige Nährstoffe, aber auch der Fruchtzucker macht dick.

Auf die guten Fettsäuren achten

Durch die Verbreitung von Pflanzenölen gibt es einen Überschuss an Omega-6 Fettsäuren, und einen Omega-3-Fettsäuren Mangel. Ein Omega-3-Fettsäurenmangel kann zu zum Beispiel zu Insulinresistenz und einer gesteigerten Anfälligkeit für Entzündungen führen. Die guten Omega-3-Fettsäuren findest du zum Beispiel in Fisch.

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Ablauf einer Paleo Diät

Die Idee hinter der Paleo Diät ist sich so zu ernähren wie ein Steinzeitmensch. Das bedeutet möglichst naturbelassene Produkte zu sich zu nehmen, keine Hülsenfrüchte, kein Getreide und keine Milchprodukte. Bei der Paleo Diät handelt es sich mehr noch als um eine Diät, um eine Ernährungsform die gesund sein soll.

Es wird empfohlen schrittweise in die Paleo Ernährung einzusteigen und die Umstellung so schrittweise umzusetzen. Du kannst dir eine Zeitspanne setzen in der du dich an die oben beschriebenen Grundsätze der Paleo Diät hältst. Empfehlenswert ist eine Testphase von einem Monat. Während dieser Zeitspanne muss auf viele Lebensmittel verzichtet werden, die heutzutage auf den Teller kommen. Zu diesen Lebensmitteln gehören: Reis, Nudeln, Brot, Zucker, verarbeitetes Fleisch aber auch Kaffee und Alkohol. Idealerweise sollte eine Paleo Mahlzeit vor allem aus Proteinen, die in Ei, Fisch und Fleich vorkommen und Gemüse bestehen. Die Körperfettmaße nimmt in den ersten sechs Monaten besonders stark ab. Dieser Effekt verringert sich jedoch in den Folgenden 24 Monaten der aktiven Paleo Ernährung.

Erfahrungen mit der Paleo Diät

Die Paleo Diät ist eine super Ernährungsweise um gesund Abzunehmen und sich bewusst damit auseinander zu setzen was man eigentlich zu sich nimmt. Die Steinzeiternährung bringt auch einige Nachteile mit sich!

Nachteile der Steinzeit Diät

Die Paleo Ernährung sollte nicht zum Dauerzustand werden. Während der heutige gesunde Erwachsene einen Kalorienbedarf von rund 2.000 Kalorien hat, hatten die Jäger und Sammler der Steinzeit einen Bedarf von über 3.000 Kalorien. Diese große Menge an Fisch und Fleisch versorgt den modernen Menschen also mit deutlich mehr Protein als als benötigt. Zu viel Fett und wenig Kohlenhydrate können als bei der Steinzeiternährung eher zu einer Gewichtszunahme als zu Gewichtsverlust führen. Da das Fleisch und Fisch vor 200.000 Jahren von Wildtieren stamm, hatte dieses einen geringeren Fettanteil als das Fleisch, dass heute größtenteils aus Massentierhaltung stamm. Probleme mit den Gelenken und Bluthochdruck sind ebenfalls Beschwerden die mit der Paleo Diät einher gehen können.

Vorteile der Steinzeit Diät

Die Steinzeit Diät gehört wohl zu den am längsten erprobten Diäten der Menschheit. Eine Vielzahl an Studien weisen die Wirksamkeit der Paleo Ernährung nach. Wer also auf der suche nach einer gesunden Diät ist, hat wohl Interesse an der am längsten erprobten Ernährungsweise die es gibt. Industriell hergestellte Lebensmittel abzulehnen ist im Grundsatz eine gesundheitsfördernde Einstellung. Besonders Fertigprodukte, Softdrinks und hormonell behandelte Milch gelten als schädlich für die Gesundheit. Durch das Weglassen von verarbeiteten Lebensmitteln und insbesondere Getreideprodukten, ist die Paleo Diät hilfreich für das Lindern von Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen wie Akne, Multiple Sklerose und Diabetes. Auch zum Abnehmen, zur Stabilisierung des Blutzuckers und zus Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit hat sich diese Diät bewährt. Andere Vorteile die dei Steinzeit Diät so beliebt machen sind weiniger Kopfschmerzen und Schluss mit Nachmittagsmüdigkeit. Bereits die Beschäftigung mit dem was man zu sich nimmt hat den bewussten Umgang mit Lebensmitteln und einen Lerneffekt zur Folge.

Paleo Diät & die Folgen

Doch was sind die Ziele und Folgen der Paleo Ernährung? Wie bei fast allen Diäten, ist das Ziel der Diät schlechte Ernährungsgewohnheiten abzulegen und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Folgen der Paleo Diät sind zunächst die Gewichtsabnahme, weniger Müdigkeit, ein vermindertes Völlegefühl. Besonders Allergiker könnten sich erlöst fühlen und zeigen eine schwächere Reaktion auf die Auslöser.

Die Paleo Ernährungspyramide

Gemüse

Gemüse gehört zu den Grundpfeilern der Paleo Diät, daher muss davon reichlich konsumiert werden. Gemüse liefert Balaststoffquellen und Pflanzlichesekundärstoffe.

Fleisch

Wertvolle Proteine, Mikro-Nährstoffe und gesunde Fette werden durch Fleisch geliefert. Bei der Paleo Diät wird besonders auf die Qualität des Fleisches geachtet. Diese findet man vorallem bei Fleisch von Tieren die in iher natürlichen Umgebung aufgewachsen sind. Fleisch von weidegefütterten Schafen,Rindern und freilaufenden Hühnern und Schweinen.

Fisch

Ebenfalls gute Eiweißliferanten und Quellen für wichtige Omega-3 Fettsäuren sind Fische und Meeresfrüchte. Es wird empfohken Fischgerichte mindesten 2-3 Mal die Woche zu sich zu nehmen. Auch hier gilt einen blick auf Herkunft des Fisches zu werfen. Wildgefangener Fisch ist besser als Fisch aus Aquakulturen und Fischfarmen.

Eier

Eier sind besser als man ihnen nachsagt. Während der Paleo Diät liefern sie vor allem wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Proteine und gute Fette und halten auch noch lange satt.

Obst

Obst liefert dem Körper Vitamine und Ballaststoffe. Aber wie oben beschrieben sollte Obst aufgrund des Fruchtzuckers nur in Maßen Konsumiert werden. Es bietet sich auch an auf Obst mit einem geringeren Zuckeranteil auszuweichen wie zum Beispiel Beerenfrüchte statt Trauben und Bananen.

Gesunde Fette und Öle

Besonders zum Kochen sind gute Fette essenzielle Bestandteil der Paleo Diät. Ausgewählte Pflanzenfette wie Olivenöl, Avocadoöl und Cocosöl sind gesunde Energielieferanten.

Zuckerfreie Getränke ohne Zusatzstoffe

Auch bei den Getränken sind Zucker und Zusatzstoffe während der Steinzeit Diät Tabu. Alternativen sin zum Beispiel Wasser, Kokoswasser und ungesüßter Tee.

Kritik an der Diät und Methode

Einige Ärzte warnen vor der Paleo Diät, da wie oben beschrieben, die Gefahr besteht schnell zuzunehmen statt abzunehmen. Schuld ist der hohe Fettanteil der Paleo Ernährung. Bei der Paleo Diät handelt es sich um eine Low-Carb Ernährung. Das sündigen mit einer Scheibe Brot fällt dadurch währen dieser Diät noch mehr ins Gewicht als bei anderen Diäten. Bei Übergewicht drohen Krankheiten wie hoher Blutdruck, Depressionen und Gelenkprobeme

Rezepte: Frühstück Mittag Abendessen

Frühstück – Ein Paleo Frühstück könnte zum Beispiel aus Spiegeleiern, Brokkoli und einem Obstsalat bestehen. Mittags gibt es mit Hackfleisch gefüllte Paprika, abends Fisch mit Gemüse. Paleo-taugliche Snacks sind Obst oder Nüsse.

Mittagessen – Mittags gibt es mit der Steinzeit Diät eine mit Hackfleisch gefüllte Paprika oder ein fettiges tierisches Produkt wie Steak oder Lachs gebraten in Kokosöl oder Rindertalg mit einer großen Portion Gemüse. Paleo Snacks sind Nüsse und Obst.

Abendessen –  Ein Paleo Abendessen kann bestehen aus grünem Gemüse mit Fisch aus artgerechter Haltung, ein Glas Knochenbrühe und eine Hand voll Nüssen.

Paleo Diät Buch: Buchempfehlungen

Paleo – Steinzeit Diät: ohne Hunger abnehmen

Nico Richter stellt in seinem Kochbuch seine Lieblingsrezepte zur Paleo Ernährung vor. Er liebt das Kochen mit unverarbeiteten Lebensmitteln und das merkt man! Für alle die sich natürlich und gesund Ernähren wollen aber unsicher sind wie die Umstellung klappen soll. Nico zeigt mit seinem Kochbuch das gesunde Ernährung nicht langweilig sein muss. Mit dem 30 Tagesplan wird der Einstieg in die Steinzeiternährung erleichtert. Mein absoluter Favorit aus der Rezepte Sammlung ist die Barbecue Sauce a la Paleo.

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Paleo Kochbuch für Anfänger-Das Rezeptbuch für Anfänger & Berufstätige

Für Berufstätige und Anfänger ist dieses Kochbuch genau das Richtige. Darin findest du 99 Rezepte für den perfekten Start in die Paleo Diät. Wer außerdem mehr über die Steinzeiternährung erfahren möchte, findet hier alle nötigen Informationen. Das Buch räumt mit alle Vorurteilen und falschen Annahmen rund um die Steinzeit-Diät auf.

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Fragen und Antworten: Paleo Diät

Was darf man bei der Paleo Diät essen?

Während der Paleo Diät werden vor allem unbehandelte und naturbelassene Produkte gegessen. Die Diät orientiert sich dabei an der Ernährung der Steinzeitmenschen.

Ist Paleo wirklich so gesund?

Da man während der Paleo Diät auf seine Ernährung achtet und auf Zucker und Kohlenhydrate verzichtet, bringt die Steinzeit Diät viele Vorteile mit sich. Das Risiko an z.B. Diabetes zu erkranken kann somit vermindert werden.

Was haben die Steinzeitmenschen gegessen?

Die Steinzeit Diät beschränkt sich auf naturbelassene Produkte.

Was ist Paleo vegan?

Die Paleo Diät ist nicht Vegan, da zu dem Hauptbestandteil der Diät Fleisch und Tierprodukte gehören.

Was darf man bei der Paleo Diät essen?

Naturbelassene Produkte und unverarbeitete Lebensmittel dürfen während der Paleo Diät gegessen werden. Dazu gehört vor allem Gemüse und Fleisch.

Ist Kartoffel Paleo?

Kartoffeln dürfen während der Paleo Diät gegessen werden, wenn die naturbelassen und unverarbeitet sind. Das heißt nicht in Form von Pommes, mit Pflanzenöl frittiert. Allerdings sollte es mit den Kartoffeln auch nicht übertrieben werden, da diese viel Stärke und Kohlenhydrate enthalten.

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Gesunde Ernährung: Richtiger Lebensstil & Bewegung

Gesunde Ernährung – Wir alle wissen, für ein gesundes Leben spielt unsere Ernährung eine entscheidende Rolle. Wer sich nicht gesund ernährt, ist vielerlei Gefahren ausgesetzt. Manchen Menschen kann man ihre ungesunde Ernährung, in Form von Übergewicht oder einer schlechten Haut, ansehen.

Richtige Ernährung – was heißt das?

Was bedeutet „gesunde Ernährung“? Eine Frage, die sich viele New Faces stellen. So kannst du dich als Model auf Jobs gesund ernähren.

Schlechte Ernährung – Auch diejenigen, die sich über eine schlanke Figur und eine schöne Haut freuen können, schädigen ihren Körper mit einer ungesunden Ernährung, ohne dass sie es direkt sehen. Das ist eigentlich noch viel gefährlicher, da diese Menschen keinen Grund dafür sehen, ihre Ernährung umzustellen. Aber auch ohne offensichtliche Merkmale: Wer sich gesund ernährt ist weniger häufig krank und hat grundsätzlich eine höhere Lebenserwartung. Ein maßgeblicher Grund, für den du versuchen solltest, deine Ernährung zu optimieren. Vor einer Ernährungsumstellung sollte jedoch erst einmal die Frage geklärt werden. Was ist überhaupt eine „gesunde Ernährung“? Und gibt es da einen goldenen Weg oder verschiedene Möglichkeiten?

Richtigen Inhaltsstoffe und Stoffwechsel

Eine gesunde Ernährung ist eine auf den Körper abgestimmte Ernährungsweise. Diese soll dem Körper alle wichtigen Inhaltsstoffe geben, die ein gesunder Körper braucht. Diese Ernährung kann bei jedem Menschen individuell gestaltet werden. Jeder Mensch hat einen anderen Körper und mit der Zeit lernst du, was deinem eigenen Körper besonders gut tut. Trotzdem gibt es ein paar Grundsätze, die dir helfen können deine Ernährung positiv zu verändern und deinen Körper bewusst besser kennen zu lernen. Natürlich solltest du dir auf Dauer nicht strickt alle zucker- oder fetthaltigen Leckereien verbieten. Das Erfolgsrezept heißt: In Maßen genießen! Wenn du also täglich das „gesunde essen“ in deinen Alltag integrierst, kannst du am Wochenende auch gerne einmal sündigen. Das regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern schützt dich auch vor unvorhersehbaren Heißhunger-Attacken und macht dich zu guter Letzt einfach glücklich. Denn wer möchte im Kino schon auf die Nachos, im Sommer auf den Eisbecher oder beim Italiener auf die Pasta oder Pizza verzichten? Leckeres Essen ist ein Genuss. Und dieser Genuss trägt auch zu unserer Lebensqualität bei. Eines solltest du dir aber von vorne herein klar machen: Gesundes und kalorienarmes Essen muss nicht weniger genussvoll sein, als „ungesundes“ und kalorienreiches Essen. Lerne gesunde Lebensmittel kreativ zusammen zu würfeln und genieße! Folgend ein paar grundsätzliche Tipps für eine gesunde Ernährung auf Dauer.

Esse natürlich – Wichtig ist die Frische der Lebensmittel!

Das Zauberwort bei einer natürlichen, gesunden Ernährung heißt: Frische! Damit gemeint sind frisches Obst, frisches Gemüse, frisches Fleisch, frischer Fisch und frische Eier. Dabei solltest du beachten, dass du über den Tag verteilt mehr Gemüse als Obst isst, da Obst Fruchtzucker enthält. Empfehlenswert sind hier tatsächlich die Bio-Produkte aus dem Supermarkt. Sie sind etwas teurer, bieten aber in der Regel den besten Geschmack bei Gemüse und Obst. Beim Fleisch solltest du ebenfalls differenzieren. Versuche möglichst mageres Fleisch, wie Hähnchen, Pute oder Rind zu verspeisen. Wenn möglich aus der Fleischtheke im Supermarkt oder direkt vom Metzger. Eier kannst du ruhig in größeren Mengen, als früher angenommen, konsumieren. Der Verzehr von beispielsweise 3 Eiern am Tag lässt keineswegs deinen Cholesterinspiegel steigen. Proteine und Vitamine sind sehr wichtig für deinen Körper, diese nimmst du durch Eiweiß, Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse auf. Wichtig: Achte beim Einkaufen darauf, möglichst keine schon verarbeiteten Dinge in den Einkaufswagen zu legen (keine Fertigprodukte). Selber zubereiten und kochen ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Kohlenhydratarme Ernährung? Esse (die oft verhassten) Kohlenhydrate!

In allen möglichen Frauenzeitschriften heißt es immer wieder: Verzichte auf Kohlenhydrate, esse kein Mehl und bloß kein Weizen! Das ist falsch. Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung (auch zum Abnehmen und besonders beim Sport) solltest du keinesfalls ganz auf Kohlenhydrate verzichten. Kohlenhydrate geben dir die wichtige Energie für den Tag. Auch hier ist die Zauberformel: Genieße in Maßen! Zu einer Mahlzeit (morgens/ mittags!) kannst du eine kleine Portion Kohlenhydrate als Beilage, in Form von Nudeln, Kartoffeln, Reiß oder Brot, zu dir nehmen. Empfohlen sind um die 1 Scheibe/ 60 Gramm (Reiß oder Nudeln im Rohzustand), ca. 2 – 3 Hände voll. Wichtig: Abends solltest du tatsächlich auf diese Kohlenhydrate verzichten und dafür mehr Eiweiß zu dir nehmen.

Ein weiterer Tipp: Vollkornmehl hält dich länger satt und enthält mehr Ballaststoffe, die deinen Stoffwechsel und deine Verdauung anregen. Mindestens beim Brot solltest du also möglichst Vollkornprodukte oder Produkte mit einem erhöhten Vollkornanteil verzehren. (Vollkorn-Toast gilt in dem Sinne nicht als Vollkornprodukt und hält dich nicht lange satt.) Auch Vollkorn- oder Natur-Reiß oder Vollkornnudeln kannst du in jedem Supermarkt kaufen. Wenn es dir um die Kalorienzufuhr geht, kannst du aber auch ohne schlechtes Gewissen helle Nudeln, hellen Reis oder Kartoffeln verzehren. Zur Unterstützung deines Stoffwechsels kannst du einmal in der Woche einen Kohlenhydrate-freien Tag einlegen und dafür mehr Eiweiß zu dir nehmen.

Benutze gesunde Fette für das Idealgewicht

Fett – ein Produkt, welches sich chronische Diätler zum Feind erklären. Aber das ist total falsch! Es kommt nur auf die Art des Fettes an. Es gibt gesättigte und ungesättigte Fette. Achte darauf, möglichst ungesättigte Fettsäuren zu dir zunehmen. Außerdem solltest du wenn möglich tierische Fette, durch pflanzliche Fette ersetzen. Fette sind nicht nur wichtig für den richtigen Geschmack, sie versorgen uns vor allem mit wichtigen Nährstoffen. Sie sind wichtig, um sogenannte fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) aufzunehmen. Auch denken können wir nur, wenn wir ausreichend wichtige Nährstoffe aufnehmen. Besonders gut: Oliven- oder Sonnenblumenöl, allerdings nur kalt z.B. zu Salaten. Zum Kochen solltest du z.B. Rapsöl oder Kokosöl verwenden, diese können ohne Bedenken erhitzt werden.

Zuhause kochen oder im Restaurant essen?

Was bedeutet kochen zu Hause? Ganz einfach: Die volle Kontrolle! Sei es die Qualität oder auch schlicht der Geschmack. Du weißt genau was in deinen Gerichten enthalten ist und kannst vorher auch einfach die Qualität und den Geschmack der Lebensmittel kontrollieren. Kein versteckter Zucker (der bei der Beschreibung der Inhaltsstoffe auf der Rückseite der Produkte oft anders genannt wird, beispielsweise Dextrose, Glucose oder Fruktose) und keine chemischen Zusatzstoffe.

Aber keine Angst: Du musst keine Einladungen ins Restaurant absagen! Denn auch im Restaurant kannst du gesund essen. Salate und Gemüse sind immer die richtige Wahl. Wenn du die Qualität des Restaurants überprüft hast, zum Beispiel im Internet durch Erfahrungsberichte und Bewertungen, kannst du auch ohne schlechtes Gewissen Fleisch oder Fisch bestellen. Eine Empfehlung: Suche dir ein kleines Restaurant mit saisonaler Küche aus. Und wenn du 10 Minuten länger auf dein Essen warten musst, umso besser, denn dann kannst du dir sicher sein: Das Essen wurde frisch zubereitet.

Abnehmen leicht gemacht: Wasser Marsch!

Wasser ist die wahre Geheimformel für einen gesunden und schlanken Körper! Wasser verhindert, dass du Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme bekommst und hilft auch gegen übermäßigen Hunger. Oft verwechseln wir das Bedürfnis nach Wasser, also unseren Durst, mit Hunger und versuchen diesen durch unnötige Zwischenmahlzeiten zu löschen. Generell sollst du mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken. Wenn du Sport betreibst selbstverständlich mehr.

Limo, Cola & Co. – die absoluten No-Go’s

Zuckerhaltige Softdrinks sind der Feind einer gesunden Ernährung und optimalen Figur. Limonade, Cola & Co. sind der beste Freund deines Bauchfettes. Du solltest dir diese schlechte Angewohnheit am besten für immer abgewöhnen! (Ja, auch wenn es hart klingt.) Denn mit diesen kalorienreichen Getränken nimmst du unnötig viele Kalorien auf, außerdem sind die Inhaltstoffe nicht natürlich und ungesund. Spar dir diese Kalorien lieber für eine leckere Hauptmahlzeit auf.

Auch Light-Getränke sind keine Alternative, denn die Süßungsmittel schaden deinem Körper mehr, als es den Anschein macht. Light-Getränke stehen für wenig bis gar keine Kohlenhydrate. So weit so gut. Aber was viele nicht wissen, die Süßungsmittel erhöhen deinen Insulinspiegel. Dies sorgt dafür, dass du Hunger oder Appetit bekommst und deine folgende Nahrung sofort in Fett umgewandelt wird. Also verabschiede dich lieber von dieser ungesunden Getränke-Variante. Wenn du nicht vollends auf die süßen Kalorienbomben verzichten möchtest, dann wirklich nur in Maßen, als Ausnahme am Wochenende. Alkohol solltest du dir ebenfalls nur als Ausnahme am Wochenende gönnen, d.h. kein Feierabend-Bierchen und kein Gläschen Wein zum Abendessen. (Jedenfalls nicht regelmäßig.)

Auch mit Fruchtsäften solltest du vorsichtig umgehen, da diese eine Menge Fruchtzucker enthalten. Dennoch sind diese Säfte gesund, natürlich und Vitaminreich, also kein No-Go, aber höchstens ein Glas am Tag genießen. (Anstelle von Obst, nicht zusätzlich.)

Kalorien zählen? Lerne den Genuss kennen und lieben!

Versuche dein Essen in Ruhe zu genießen! Das bedeutet: Nimm dir Zeit für deine Mahlzeit und esse langsam. Umso mehr du einen Bissen kaust, umso schneller kannst du die aufgenommene Nahrung verdauen. Und du wirst den Unterscheid im Geschmack schnell bemerken: Wenn du dir dein Essen „auf der Zunge zergehen lässt“, dann kann sich der Geschmack voll entfalten und du nimmst ihn erst richtig wahr. Eine zusätzliche Möglichkeit zum absoluten Feinschmecker zu mutieren. Zudem solltest du dich bei deiner Mahlzeit nicht von TV, Smartphone oder Tablet ablenken lassen. Konzentriere dich auf dein Essen, schau es dir an, während du es genießt. So merkt sich dein Gehirn die Nahrungsaufnahme und du verspürst den Tag über weniger Hunger, dein Magen wird erst spät wieder anfangen zu knurren und somit isst du allgemein weniger.

Ein Tipp: Essen ist eine Kultur und diese genießt der Mensch am schönsten in Gesellschaft von Freunden. Triff dich mit deinen Freunden zum Dinner zu Hause, kocht zusammen, deckt gemeinsam den Tisch (schafft eine gemütliche Stimmung) und zelebriert das Essen zusammen. Gemeinsames Essen bedeutet geteilter Genuss und das macht glücklich.

Bewegung & Sport: Wichtig für den Wohlfühlfaktor

Alltägliche Bewegung und regelmäßiger Sport sind wichtig, um den Körper und den Geist fit zu halten. Gerade im Berufs-Alltag, kann eine angemessene Bewegung für einen guten Ausgleich sorgen. Keine Zeit ist keine Ausrede! Nutze doch einfach dein Fahrrad, anstatt mit dem Auto zu fahren oder steige zwei Haltestellen vor deinem Zielort aus der Bahn aus und gehe den Rest zu Fuß. Vermeide Aufzüge, nimm lieber die Treppe, oder trage deine Einkäufe mit angewinkelten Armen & gradem Rücken nach Hause. All das unterstützt deine Muskeln und deine Fitness und lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren.

Darüber hinaus solltest du wenn möglich, zwei bis drei Mal die Woche Sport machen und „außer Atem kommen“. Eine halbe Stunde Joggen im Park, zuhause Yoga machen nach Anleitung (z.B. durch ein YouTube-Video oder per DVD), oder im Fitnessstudio eine Stunde Kraft und Ausdauer-Training, können deinen Körper straffen und deine Gesundheit auf Dauer verbessern. So siehst du in absehbarer Zeit strahlender aus und tust deinem Körper etwas Gutes. Spätestens im Alter, wird er dir dafür danken.

Eine gesunde Lebensweise auf Dauer

Sei es die Ernährung oder deine Fitness: Setzte dir realistische Ziele und handele in kleinen Schritten, so verspürst du nach kurzer Zeit schon einen Erfolg! Dies ist für deine Motivation sehr wichtig. Wenn du dir zu schnell zu hohe Ziele steckst, dann entsteht auch schnell Frust. Dein Körper kann sich nicht von heute auf morgen ändern und das ist auch gar nicht das Ziel. Dein Ziel heißt: Ein gesunder Lebensstil AUF DAUER! Fang klein an und steigere dich stetig. Dein Körper ist dein Haus. Du kannst aus diesem nicht raus oder ihn umtauschen. Deswegen behandele ihn liebevoll und kümmere dich um ihn, das beflügelt auch deinen Geist.

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