Modelagentur Geld verdienen: Wie viel verdient ein Model und ab wann?

Wie kann man in einer Modelagentur Geld verdienen? Und ab wann? Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig, je nachdem, wie weit du es als Model schaffst. Grundsätzlich geht es am Anfang immer erst einmal um den Aufbau von dir als Model, bevor du überhaupt Geld verdienen kannst. Dazu gehört zum einen die Persönlichkeit, aber auch dein Auftritt und natürlich deine Modelmappe. Erst wenn all diese Faktoren stimmen, deine Agentur zu 100% auf dich vertrauen kann, wenn sie dich zu ihren Kunden schick, dann kann es auch schon losgehen mit dem Geld verdienen.

Wir schauen uns heute alles an! Die verschiedenen Einkommen in einzelnen Ländern, die ersten Jobs als Fitting Model, über Foto Shootings bis hin zu Modenschau und Werbekampagne.

Geld verdienen als Model

Wir wollten dir heute einen kleinen Überblick verschaffen, mit welchen Bereichen du als Model in einer großen Agentur, wie Cocaine Models unter anderem Geld verdienen kannst. Wichtig ist, das Modeln gibt dir sehr viele Möglichkeiten und Freiheiten, dennoch muss man sich motivieren und vor allem Ehrgeiz zeigen, jeden Tag. Wenn du an einem Shooting Set bist, mit zwölf Leuten aus der Werbeagentur und einem Fotografen, der nicht so gesprächig ist, dann musst du die freundliche Person sein, die Energie ans Set bringt! Mit Erfahrung und Freude erledigst du deinen Job, genauso, wie bei einer Modenschau. Niemand sollte dir noch extra erklären müssen, was du tun musst. Deine Aufgabe ist es genau zu wissen was du machst! Deshalb ist die Vorbereitungszeit als Model, die meistens noch während der Schulzeit stattfindet, so wichtig für Nachwuchstalente. Schauen wir uns jetzt einmal die verschiedenen Bereiche an, mit denen du als Model Geld verdienen kannst.

Gagen und Einkommen: Wie viel verdient ein Model?

Die Gagen und Einkommen schwanken extrem, zwischen den Städten. Zum Beispiel in Kleinstädten, oder Metropolen, zwischen den Kunden, kleinen und neuen Startups, gegen die großen internationalen Player, genauso zwischen den Ländern.

In Frankreich verdienst du tendenziell mehr Geld, als in Griechenland. All diese verschiedenen Faktoren kommen zusammen. Natürlich spielen deine Erfahrung und dein Können, ebenso wie dein Aussehen und ein paar weitere Faktoren, die man selbst oft nicht beeinflussen kann, z.B. die Körpergröße, eine große Rolle. Wenn all das zusammenkommt, werden dann noch die Arbeitstage berechnet, sowie die Anreise und der Aufenthalt und natürlich auch noch die anschließende Nutzung. Alleine die Nutzungszeit gliedert sich in verschiedene Faktoren auf, z.B. in die territorialen Nutzung, das heißt in welchen Ländern, oder Städten etwas ausgestrahlt, oder geklebt wird. Genauso wie die verschiedenen Medien, angefangen von Online Medien bis hin zu digitalen Ads auf Social Media Plattformen und natürlich den klassischen Plakaten, sowie der TV-Werbung, oder natürlich auch Kinospots.

Bevor man allerdings an die gut bezahlten TV Jobs gelangt, geht es für fast alle Models mit den klassischen Mode & Werbe Jobs los, zwischen Instagram und Onlineshops.

Fotoshootings für Instagram und Onlineshops: Werbung

Eine der ersten Grundlagen, die du als Model lernen musst, ist das unterschiedliche Posieren für verschiedene Motive. Besonders für Mode Online Shops, ist es wichtig, dass auf jedem Motiv ein wenig neue Emotion, neuer Stand, neue Bewegung zu sehen ist. Genau diese Abläufe muss man als junges Model lernen. Deshalb lohnen sich insbesondere Fotoshootings für Onlineshops und Instagram, da man hier große Vielfalt beweisen muss. Denn meist werden direkt viele Kleidungsstücke ausprobiert und mehrere Strecken geschossen.

Ganz anders wird es später bei einem Kampagnen Shooting ablaufen, hier fokussiert man sich meist auf ein, oder zwei Kleidungsstücke und natürlich nur auf ein einziges Motiv. Sobald du also in diese Liga vorrückst, musst du sehr viel Übung und Erfahrung vorweisen, damit der Kunde definitiv davon ausgehen kann, dass das Foto sitzen wird. Insbesondere wenn große Produktions Teams dabei sind, 10 bis 15 Personen, die das Set vorbereiten, Catering, Equipment, Location und natürlich noch Vieles mehr. Dann hast du nur einen Tag Zeit, danach startet der Flieger. Es gibt also keine Möglichkeit irgendetwas nach zu produzieren. Deshalb musst du dich langsam von den ersten Online Shop Shootings hochkämpfen, bin hin zu den großen Kampagnen Shootings.

Showrooms und Modenschau: Mode präsentieren

Eine etwas kleinere Einnahmequelle sind dann Showrooms. Showrooms sind kleine Modenschauen. Dort hast du kein öffentliches Publikum, sondern lediglich den Designer und ein paar Einkäufer von verschiedenen Boutiquen und Modeketten. Diese Einkäufer schauen sich die neuen Stücke der Kollektion an und entscheiden dann, ob sie ein paar Teile in ihr Sortiment mit aufnehmen.

Showroom: Fitting Model

Die Vorstufe zum Showroom ist der Job des Fitting Models. Hier stehst du dem Designer Maß für Schnitte und einzelne Teile. Wenn der Designer gern weiter mit dir arbeiten würde, wirst du vielleicht schon für deinen ersten Showroom als Model gebucht.

Im Showroom präsentierst du als Model Kleidungsstücke, direkt vor dem Kunden (Einkäufer), so dass man sich einen Eindruck über Schnitt, Material und Passform machen kann. Der Designer, oder der jeweilige Verkaufsleiter erklärt dann dem Kunden, worauf bei der Kollektion besonders Wert gelegt wird, was die Besonderheiten sind und noch zusätzliche Details. Du als Model präsentierst derweil die Jeans, oder das Oberteil, drehst dich und gelegentlich würde dich ein Kunde auch fragen, wie sich z.B. Lehrstoff auf der Haut anfühlt, oder wie ein bestimmter Schnitt vom Sitz her passt. So kannst du direkt eine Einschätzung geben, wie sich das Kleidungsstück vom Tragegefühl her anfühlt. Genau das ist es, was in einem Showroom auf dich zukommt!

Modenschau: Laufsteg Model

Eine Nummer größer ist dann die Modenschau. Auf einer Modenschau hast du nicht mehr nur den Designer und die Einkäufer, sondern auch noch öffentliches Publikum. Dazu gehören z.B. prominente Gäste, aber auch Influencer und Mode Redakteure. Hier stellst du nicht mehr nur alleine mit ein, oder zwei anderen Models einzelne Kleidungsstücke vor, sondern bist direkt zusammen mit einer großen Gruppe von 15 bis 20 Models vor Ort. Ihr alle seid Teil einer Präsentation und stellt die neuen Kollektionen des Designers vor, die meist in der kommenden Saison auf dem Markt erscheinen werden. Auf einer Modenschau bzw. in einem Showroom, geht es nicht darum, dich als Model in Szene zu setzen, sondern die Kleidung und den Designer in den Fokus zu stellen. Du als Model trittst dabei in den Hintergrund.

Sandra für Lena Hoschek @ Berlin Fashion Week

Nicht nur auf dem Laufsteg, auch auf dem ein oder anderen Cover war Sandra schon zu sehen. Hier war ihr erstes: Dawanda Cover mit Sandra Hunke. Außerdem arbeitet Sie als Markenambassador für einen der führenden Armaturen-Hersteller: Sandra Hunke x Hansa und verbindet so Style / Fashion mit Handwerk und Inneneinrichtung. So vielfältig ist der Job eines Models.

Werbeclips für Facebook und YouTube

Wenn du deine ersten Lektionen gelernt hast und Erfahrung mit Posen, Mimiken und Emotionen hast, kannst du langsam auch anspruchsvollere Projekte in Angriff nehmen. Dazu gehören z.B. kleine Werbeclips. Heutzutage natürlich häufig für soziale Medien, wie Facebook oder YouTube. Die kleinen Werbeclips zeigen dann ein neues Haarpflegeprodukt, oder ein neues Smartphone. Du präsentierst als Model in fünf bis zehn Sekunden das jeweilige Produkt. Diese Videos werden dann z.B. als Werbeanzeigen ausgespielt. Solche Werbefilme sind schon wesentlich anspruchsvoller, denn du musst nicht mehr nur gut aussehen, sondern du musst viele verschiedene Faktoren beachten. Zum einen gibt es Videodrehs mit anderen Personen oder Models, mit denen ihr interagieren müsst. Bei den Emotionen muss also jeder Fotoauslöser sitzen. Ihr müsst also miteinander harmonieren.

Manche Werbefilme fordern auch eine kleine Sprechrolle. Wenn die Produktionsfirma einen solchen Werbespot plant, will sie natürlich immer ein Model mit Erfahrung, oder dessen Modelagentur zu 100% bestätigt, dass er, oder sie den Job mit Bravour erledigen wird. Sprechrollen sind wesentlich anspruchsvoller, da hier nicht mehr nur das Aussehen und die Emotionen entscheiden, sondern auch noch die Sprache, Betonung und viele kleine Details in der Mimik. Wenn du irgendwann gut genug bist, schaffst du es vielleicht auch in die großen Werbespots, die dann in Kinos laufen, im Fernsehen oder in den Streaming Portalen zu sehen sind.

Anne Backstage: About You Werbespot

Anne für About You

Szenen vom Werbespot zur neuen About You App.

Anne im neuen About You App / Werbeclip (2016) Anne im neuen About You App / Werbeclip (2016) Aquarium, Hamburg

Short Clips für Instagram, Facebook & Youtube: