Erste eigene Modenschau – Fashion Week Finals Berlin

Als Gast bei einer Modenschau, Theaterstück, Konzert oder Ähnliches, bekommt kaum etwas vom Backstage Bereich mit. Hinter den Kulissen passiert in den letzten Minuten vor dem Event unglaublich viel. 2019 veranstaltete Cocaine Models in Kooperation mit dem FIV Magazin und dem Haubentaucher Berlin die letzte Berlin Fashion Week Show mit der anschließenden Aftershow Party. Angefangen bei der Location und Equipment, Models und Designern, bis hin zu Musik und Catering, Mitarbeitern und Einladungen. Eine Aufgabe in die man erst einmal reinwachsen muss. Wir haben unser Team Mitglied Dilara nach den aufregenden Wochen interviewt und sie zum Thema Modenschau organisieren, planen und verwirklichen befragt.

Fashion Week Finals – Modenschau Planung

CM: Liebe Dilara, die anstrengenden Wochen sind vorbei. Die Show war trotz des Regens ein großer Erfolg und die geladenen Gäste waren zufrieden. Wenn du zurück blickst, wie war diese Erfahrung für dich?

Dilara: Sobald ich anfange alles Revue passieren zu lassen, fällt mir erst einmal auf, was wir in kürzester Zeit geschafft haben. Es lief anders als gedacht und noch viel besser. Ich kann dem Team gar nicht genug danken, die mir in den stressigen Momenten eine unglaublich große Hilfe waren! Dafür, dass wir alles in so kurzer Zeit geplant haben, ist es ein voller Erfolg gewesen. Da können die nächsten Shows nur noch besser werden.

CM: Wie lief das ganze ab? Wer hat was organisiert?

Dilara: Naja also wenn du mich fragst, haben wir alle Alles abgearbeitet. Es wäre falsch zu sagen, das war meine Aufgabe und das war seine Aufgabe. Ich würde sogar sagen, ich wurde ins kalte Wasser geschmissen aber es hat mega Spaß gemacht! Erst einmal haben wir, die Hauptorganisatoren telefonisch Kontakt aufgenommen und die allgemeinen ToDo’s aufgeschrieben. Diese Punkte waren noch relativ gut aufgeteilt. In Berlin haben wir dann zwei Wochen Vorort jeden Tag mit Meetings und Office Zeit vieles einfach zusammen abgearbeitet.

CM: Die ToDo’s, wie habt ihr die herausgearbeitet? Bzw. hattet ihr einen vorgefertigten Plan, den ihr einfach abarbeiten konntet?

Dilara: Schön wär es gewesen aber nein hatten wir nicht. Wir haben uns als Privatperson einfach gefragt: Was braucht man für eine Fashion Show. Natürlich ist uns nicht alles im ersten Moment eingefallen. Aber viele Punkte bauen einfach aufeinander auf.

CM: Wie seid ihr auf die Location gekommen?

Dilara: Ich nehme schon seid 2 Jahren bei der Berliner Fashion Week teil und habe auch immer Spaß dabei gehabt. Nur finde ich das E Werk, als FW Location nach dem zweiten oder dritten Tag nicht mehr so spannend. Mit dem Haubentaucher haben wir einfach eines der exklusivsten Eventlocations Berlins bekommen. Der Laufsteg auf dem Pool ist einfach perfekt gewesen und hat zu den Designerinnen von Nil & Mon und LinArt Project gut gepasst.

CM: Was ist für eine Fashion Week Planung das A&O?

Dilara: Man selbst sollte spontan, kreativ und organisiert arbeiten können. Alle 3 Komponenten wirken am Ende natürlich zusammen, aber jeder im Team ist wichtig und sollte seine Aufgaben selbstständig vollenden können. Und wenn es ein Problem gibt – dann wird man kreativ! Kommunikation innerhalb des Teams ist auch unfassbar wichtig. Tauchen 2 Stunden vor Beginn der Show Probleme auf, die man hätte wesentlich früher lösen können, strapazieren jedem im Team die Nerven. Eben um das zu vermeiden, kann man jederzeit über alles reden und Kleinigkeiten besprechen.

CM: Also im Bereich Event Management hast du jetzt schon gearbeitet. Dazu gibt es auch viele Anleitungen im Internet. Aber was zeichnet die Fashion Week Finals aus?

Dilara: Die Fashion Week ist für Modeinteressierte das Event des Jahres. Überall reisen Designer, Stylisten, Schauspieler, Models, Magazine und Presse an, um sich anzuschauen was dieses Jahr im Trend ist und berichten. Dementsprechend hoch ist der Druck eine gute Show zu präsentieren. Ich denke komplett nach Anleitung sollte man nicht arbeiten. Natürlich ist die Struktur das Wichtigste, aber man sollte mit spontanen Ideen und Veränderungen in den letzten Minuten klar kommen.

CM: Kannst du einmal aufzählen – worum du dich hauptsächlich gekümmert hast?

Dilara: Die Akkreditierungs- und Guestliste mit der Sitzplatzkoordinierung war auf jeden Fall sehr viel Arbeit. Wir haben als Modelagentur ein Open Casting für Models vorher gemacht und noch einige Jungs und Mädchen für die Show dazugewinnen können. Da ich täglich im Kontakt mit den Designerinnen war, habe ich extra Sponsorings übernommen. Beispielsweise habe ich Accessoires und Make-up Sponsoren organisiert, alles natürlich auf WIN WIN Situation. Wir freuen uns auf jedenfall auf neue Projekte, mehr Modenschaus!

CM: Es war ein voller Erfolg und wir wünschen dir weiterhin viel Spaß!